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Cottbus: Die Roßstraße war gesucht

16. Dezember 2006 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus | | Teilen

damals061223_cbDie Roßstraße war gesucht

Inge Happatz aus der Merzdorfer Bahnhofstraße schreibt uns ausführlich: „Ich brauchte nicht raten und keinen Stadtplan, da mir das Bild gut bekannt ist, weil ich bis 1952 in der Roßstraße 34 gwohnt habe, gleich rechts vor dem Bauwagen. Gegen-über an der Ecke (Abriss-Haus) war ein Sarg-Geschäft, daneben hat meine Schulfreundin Adline gewohnt. Das linke große Haus war ein Fischgeschäft und geradezu das große Gebäude war unsere Schule, die spätere Carl-Blechen-Schule, die wir beide bis 1948 besucht haben. Nach dem Bauwagen rechts rein ist die August-Bebel-Straße und dann die erste Straße links war die Jahrstraße. Ich kann mich trotz der langen Jahre gut daran erinnern und mit meiner Schulfreundin Adline korrespondiere ich heute noch nach fast 60 Jahren.“
Viel Leser bedauern, dass an dieser Stelle schon wieder gebuddelt wird, weil sie das Stadtzentrum, sie wie es etwa ab Mitte der 1970er Jahre zu erleben war, schön und auch zweck-mäßig fanden. „Es ging ja nur alles zu Bruch, weil es von der Stadtführung so gewollt war. Unsere Stadt ist einfach verschachert worden“, schimpft Paul Schubert. Aber Jens Fröhlich sieht es ganz anders: „Das sogenannte neue Stadtzentrum war viel zu weitläufig. Städte sehen anders aus. Da dominiert Dichte, da wachsen Häuser in den Himmel und da drängen sich Menschen. Von all dem konnte ich auf den Wiesen neben den Straßenbahngleisen nichts erkennen.“


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