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Cottbus. Berliner Straße in Richtung Westen

28. Mai 2011 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus | | Teilen

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Dreifert-Eck und Zigarren-Wolsdorff / Ein Bild voller Stadtgeschichte / Blick vom Markt zur heutigen Blumenuhr
Unser Rätselbild zeigte eines der markantesten Cottbuser Motive der Vorkriegszeit.
Dietmar Schulz schrieb: „Diesmal gewährt uns das schöne Ansichtskartenmotiv einen Blick in die Berliner Straße. Die beiden Häuser vorn auf der rechten Seite haben auch die Zeit überstanden.“
Ursula Blumentritt bestätigt: „Das Foto bringt wieder einmal zum Ausdruck, wie schön Cottbus einstmals war. Ich kann mich noch ganz dunkel an das Ensemble erinnern, man blickt vom Altmarkt in Richtung Westen.“ Genau richtig. Das hohe Haus (2. von rechts) war im Bild noch ein Café, das ein großes C in Frakturschrift als Symbol hatte. So kam das Gebäude zu dem Namen „das hohe C“. Später wurde es glattgeputzt als Bandagen-Seidel zum Begriff. Ganz rechts haben wir das heutige Café am Altmarkt mit Meldekeller.
Sehr gründlich informierte uns Karl-Heinz Schlodder, der diesmal auch Gewinner der Salonwagen-Einladung ist. Er berichtet: Das Eckhaus links war das Dreifert-Eck, ein Textilkaufhaus. Dahinter sehen wir das Eckhaus zur Mauerstraße mit Eisenwaren-Noack, noch dahinter das Weiße Roß und flach ganz hinten in der Mitte das noch erhaltene Eckhaus Berliner- / Lieberoser Straße.
Von den Häusern rechts ist das in der Mitte mit spitzem Turm bemerkenswert. Es handelt sich um Zigarren-Wolsdorff in der Wendenstraße 1. Weiter hinten folgen die Häuser, an deren Stelle sich seit Jahrzehnten die Blumenuhr befindet. Dort hatte einst Stempel-Schuft sein Geschäft. Noch weiter hinten befindet sich das schöne Eckhaus der Fleischerei Stumpe, auch mit Turm. Oberbürgermeister Werner hatte den Wunsch, dass Cottbuser Eckhäuser Türme tragen. Das haben die Bauherren beachtet.


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