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Stadtgeschichte aus Holz

14. März 2014 | Von | Kategorie: Forst & Döbern | | Teilen

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Zwei Häuser hinter der Videothek von Norman Nowka gibt dieses Gebäude in der Cottbuser Straße Rätsel auf. Die Fassade strahlt. Dahinter ist Leere – und das seit Langem. Die Stadt konnte zu dem Gebäude nichts sagen. Es soll aber einem Berliner gehören | Foto: M. Klinkmüller

Ausstellungen beleben die Cottbuser Straße
Forst (mk). Die Cottbuser Straße ist die Einkaufsstraße der Forster – die Flaniermeile der Rosenstadt. Doch nicht nur der vielfältige Handel und die schmucken Altbau-Gebäude reizen zu einem Besuch der Straße. Auch für leerstehende Geschäfte wurden kluge Lösungen gefunden. Kurz vor der Stadtkirche belebt eine Künstlerin ein Geschäft. Motive der Stadt Forst, Orte und Geschehnisse, die die Stadt prägen, sind Thema für ein neues Projekt
der Bildhauerin und Künstlerin Margret Holz. Auftakt für das geplante Holzschnittprojekt ist die Beendigung der noch in den Gewerberäumen der Cottbuser Straße 4 befindlichen Skulpturenausstellung. Am 19. März lädt Margret Holz noch einmal alle Interessierten von 15 bis 17 Uhr in diese Räumlichkeit ein. Vorgestellt wird dann auch das neue Projekt. So können die Besucher zuschauen, wie Motive, beispielsweise die Lohmühle mit Graben, in mehrere Druckstöcke geschnitten und später gedruckt werden. Die Künstlerin hat dafür bewusst das gut einsehbare Leerstandsobjekt gewählt, um in den Dialog
mit den Passanten zu treten.
Die Skulpturenausstellung von Margret Holz ist eine weitere Idee zur Zwischennutzung eines Leerstandsobjektes im Rahmen der Aufwertung der Innenstadt, um interessante Themen und damit verbunden Farbe in leere Schaufenster zu bringen. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Ausstellung „Von Hahnenschrei & Dorfgezwitscher“ in der ehemaligen „Schlecker-Drogerie“ in der angrenzenden Karlstraße. Innerhalb eines Jahres konnten hier über 1 000 Besucher vom Förderverein Noßdorfer Wassermühle e.V. durch die Puppenschau geführt werden. Günter Andreck als Herr der 123 Puppen wünscht sich, dass die Ausstellung auch noch im kommenden Jahr an dieser Stelle zu sehen sein wird. Dafür hat er sich zahlreiche Neuerungen einfallen lassen. So bekommen die Ur-Menschen eine Höhle, eine Kegelbahn aus den 20er-Jahren zieht in die Ausstellung und ein Matrose, ein Aquarianer und eine Bäuerin, welche auf einem historischen Plumpsklo sitzt, werden die Ausstellung bereichern.


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