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CDU setzt auf Heimatgefühle

2. Mai 2014 | Von | Kategorie: Spremberg | | Teilen

Dienstag wurde das Wahlprogramm zur Kommunalwahl verabschiedet
Spremberg (mk). Keine leeren Wahlversprechen will die Spremberger CDU-Fraktion machen, erklärt der Spitzenkandidat Andreas Bränzel. So stehen im Wahlprogramm mit dem Titel „Spremberg-Heimat mit Zukunft“ keine Wunschträume. Bezüglich dieses Punktes erklärt der Spitzenkandidat weiter, dass es die Aufgabe der CDU sein wird, zu sagen: „Das können wir uns nicht leisten“. So sei eine komplette Hangsanierung des Georgenberges nicht finanzierbar. Die Himmelsleiter jedoch schon. Auch Luxussanierungen soll es nicht mehr geben. Investiv will die CDU also kleinere oder zumindest nur gleich große Brötchen backen. Im Wahlprogramm hat aber auch ein ganz großes Brot Platz gefunden. Die Modernisierung oder Erneuerung der Schwimmbäder. Der einstige Bürgermeister Dr. Klaus Peter Schulze erklärte aber zugleich, dass er mit Blick auf das Seenland und die Demografie persönlich nur noch ein Freibad favorisiere. Auch ein Neubau wird dabei in Betracht gezogen.
Weitere Schwerpunkte der Stadtentwicklung sind für die CDU der Bau des großen Kreisels am Busbahnhof, die Beseitigung von Ruinengrundstücken, der Kampf gegen leere Schaufenster, die Weiterführung des Stadtumbaus, die ­Entlastung des Ortsteiles Schwarze Pumpe vom Schwerlastverkehr und die Öffnung der Dresdener Straße als Zufahrt von der Berliner Kreuzung. Wirtschaftlich setzen die Christdemokraten auf die Braunkohle sowie auf den Erhalt der Stadt als „Regionaler Wachstumskern“. Auch die Sicherung von moderaten Grund- und Gewerbesteuern steht im Programm. Wie Raik Nowka, der für den Landtag, Kreistag und das Stadtparlament gleichermaßen antritt, erklärt, hat die CDU auch den Lehrer- und Ärztemangel im Blick. Neun von 12 Spremberger Hausärzten sind über 55 Jahre alt. Altbürgermeister Egon Wochatz erklärt, dass 30 Prozent aller Spremberger Senioren sind. Ein Demografiebeauftragter soll das Miteinander von Jung und Alt organisieren.


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