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Saspow: Gräben statt Ufer im Ostsee-Fokus

6. März 2015 | Von | Kategorie: Spree-Neiße | | Teilen

Saspower diskutieren mit der Stadt über die Tagebau-Flutung Cottbus-Nord:
Saspow (ha). Bis Ende Juni muss – nach Fristverlängerung – die Stadt Cottbus ihre Stellungnahme zu Vattenfalls Flutungsplänen des Tagebaus Cottbus-Nord abgeben. Zeit, in der vor allem lokales Wissen aus den Ortsteilen abgefragt werden soll, so Thomas Kramer von der Stadtentwicklung, der sich Donnerstag mit alteingesessenen Sas­powern traf. „Wir werden um 2030 wieder Grundwasserverhältnisse wie vor dem Tagebau erhalten“, fasste Thomas Kramer zusammen. Und genau an diese Zeit erinnern sich die Alt-Saspower gut. Ab den 80er-Jahren wurden die Keller vertieft, neuen Häuser tiefer gebaut, sagen sie. Doch das Gravierendste sei, dass viele der damals wichtigen Grabensysteme verkamen oder sogar zugeschüttet wurden. Ihnen kommt bei der zukünftigen Beherrschung der Grundwasserströme eine Schlüsselrolle zu, sagen sie. Höchste Zeit, dieses Wissen einzusammeln. Die Investitionen werden enorm, erkennen nun die Behörden.


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