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Spremberg: Hoher „Balken“ ist ein Schornstein

18. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg | | Teilen

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Gesucht war der Blick von Proschim in östliche Richtung nach Haidemühl

Leser erinnern sich an Proschim und an das alte Haidemühl:
Unser Rätselbild der vergangenen Woche hat die Leser auf eine Reise in den Westteil des Altkreises Spremberg mitgenommen. Dazu errichten uns einige Zuschriften. Beispielsweise von Dietmar Wussack aus Welzow. Er schreibt: „Dieses Bild wurde vom Bahndamm der ehemaligen Kohlebahn aufgenommen. Es muss mehrere Jahrzehnte her sein. Denn links das zweite Gebäude ist mein Geburtshaus in Proschim, direkt an der Grenze zu Haidemühl, das unmittelbar hinter unserem Haus begann. Auf dem Bild fehlt noch der Giebel, der wurde in den 1970er-Jahren errichtet. Hinter unserem Haus war Noacks Haus. In dem Holzgebäude wohnte Familie Staats, dahinter Familie Fischer, da war eine zeitlang die Post drin. Rechts rum ging es zu den Teichen. Der dunkle hohe „Balken“ war der Schornstein vom ehemaligen Glaswerk. Heute ist alles weg. Die Bewohner wurden alle nach der Wende umgesiedelt. Die alte Kopfsteinpflasterstraße, die die beiden Ort verband, ist heute neu gemacht. Rechts führte der Sommerweg herein, hier waren immer die Pferdefuhrwerke unterwegs. Eine Erinnerung an Kindertage. Vor der Kohle war es ein schöner Ort, gerade für Kinder.
Richtig liegt auch Frank Wagner, der uns aus Dresden anmailte. Er schreibt: „Zu sehen ist der Übergang vom Proschimner Ortsteil Karlsfeld nach Haidemühl. Ich erinnere mich noch gut an die alte Kopfsteinpflasterstraße. Nicht weit von dieser Stelle entfernt befand sich das Haidemühler Kaufhaus. Es hatte, so glaube ich, bis 2005 geöffnet. Inzwischen ist es, wie auch der größte Teil des übrigen Ortes, verschwunden. Die Umsiedlung der Einwohner erfolgte vor rund zehn Jahren. Als ich im Sommer das letzte Mal durch Alt-Haidemühl fuhr, standen noch die Glashütte sowie ein paar Hüttenhäuser. Auch die Teiche soll es noch geben. Mal sehen, wenn die beiden Schornsteine der Hütte fallen werden.“
Gewonnen hat dieses Mal Dietmar Wussock.    Glückwunsch!


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