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Klaus Schmiedchen: „Jede Region braucht Leuchttürme“

22. Januar 2016 | Von | Kategorie: Sport | | Teilen

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Die Unternehmer Sylvio und Klaus Schmiedchen (v.l.) unterstützen den Verein nicht nur finanziell sondern auch selbstverständlich mit regelmäßigen Stadionbesuchen Foto: M.K.

Neben den Fans halten auch viele Unternehmer als Sponsoren dem Verein Jahr für Jahr die Treue:
Cottbus (mk). Klaus Schmiedchen ist Geschäftsführer der ICO-Innenprojekt Cottbus GmbH und ist dem Verein sowohl als Fan als auch als Sponsor seit Jahren treu: „Ich war schon immer Fußball-Fan und habe von 1961 bis 1965 für die SG Frischauf Briesen in der Bezirksliga gespielt. Durch Studium und Beruf blieb dann dieser aktive Sport auf der Strecke. Energie besuche ich seit 20 Jahren regelmäßig. Ich wechsele mich dabei auch mit meinem Sohn ab. Ich bin mit Herz und Verstand Fan und beteilige mich deshalb als Sponsor gern im Rahmen meiner Möglichkeiten. Der Fußball ist ein wichtiger Multiplikator  für den Bekanntheitsgrad der Stadt. Darüber hinaus ist dieser Sport ein Botschafter für die gesamte Region. Seit dem Erreichen der 1. Liga wissen erst viele wo Cottbus liegt. Das ist so. So viele Leuchttürme gibt es hier nicht. Mir fallen neben Energie noch Vattenfall, das Carl-Thiem-Klinikum und die BTU ein. Jede Region braucht solche Leuchttürme. Deshalb wünsche ich mir, dass Energie auch wieder den Aufstieg in die 2.Liga schafft.  Was wir tun, tun wir gerne. Schließlich soll Cottbus auch eine familienfreundliche Stadt bleiben. Deshalb muss man vieles unterstützen, was nach außen ausstrahlt. Das hört bei Energie nicht auf. Ich möchte hier nur stellvertretend den Bahnradsport nennen.“
Der Geschäftsführer des Autohauses Cottbus (AHC), Hagen Ridzkowski, hat als Kind bei Vorwärts Cottbus gespielt. Er engagiert sich seit Mitte der 90-er Jahre für den Verein. Er kritisiert, dass viel zu wenig Menschen ins Stadion kommen: „Hier geht es nicht allein um Fußball, sondern um die ganze Region. Wir sind keine Metropole. Wir müssen zusammenhalten. David gegen Goliath. Das war unsere Stärke, auf die wir uns wieder besinnen müssen. Wenn wir nicht bald in die 2. Liga aufsteigen, sehe ich den bezahlten Fußball in Cottbus in Gefahr. Ohne die Fernsehgelder wird es für den Verein betriebswirtschaftlich schwierig. Ich kann nur alle in der Region einladen, in das Stadion zu kommen, um die Mannschaft anzufeuern.


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