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Begegnung als Schlüssel zum Erfolg in Guben

22. Januar 2016 | Von | Kategorie: Guben | | Teilen

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Eine Delegation mit Vertretern von Land und Euroregion trafen sich zum Gespräch über Zukunftsperspektiven der Doppelstadt, hier mit Vertretern der polnischen Seite der Euroregion in Gubin Foto: MdJEV

Service- und Beratungsstellen geplant / 100 Millionen in 16 Jahren für SPN:
Guben (ysr). Drei Euroregionen gibt es derzeit in Brandenburg. Arbeit wie die enge Kooperation der Partner helfen dabei, Fördermittel zu erhalten und diese gezielt einzusetzen. Für die Doppelstadt Guben/Gubin bedeutet diese finanzielle Förderung oder auch die fachliche Unterstützung dafür, dass beide Stadthälften noch besser zusammenwachsen können. In regelmäßigen Treffen der Euroregionen-Geschäftsführer gibt es einen aktiven Austausch zu bestehenden wie geplanten Programmen und neuen Strategien. Erfolgsversprechende Konzepte werden gern übernommen. So soll es noch in diesem Jahr die in Pomerania (Uckermark und Barnim) erfolgreich getesteten Service- und Beratungsstellen für Gubener und Gubiner geben. Hier sollen Bürger Informationen zu Lebensbereichen wie Schule und Bildung, Vereinssuche, aber auch Kontakte zu Anlaufstellen und Hilfsangeboten erhalten. „Ein wichtiger Punkt ist auch die grenzübergreifende Gesundheitswirtschaft“, ergänzt Ilona Petrick, Euroregion Geschäftsführerin im Ruhestand. Rund 100 Millionen Euro hat sie in 16 Jahren Amtszeit für Städte im SPN-Kreis umgesetzt. So flossen Gelder in den Forster Rosengarten, den Branitzer Park, das Spremberger Bootshaus und zahlreiche Brückenprojekte. Die 65-jährige ist stolz darauf, Projekte erfolgreich verteidigt und in die Region geholt zu haben. Seit Anfang 2016 ist Carsten Jacob ihr Nachfolger und als Geschäftsführer verantwortlich für die Region Spree-Neiße-Bober. Der Gubener möchte viel bewegen, mit Fördermitteln seine Heimatregion touristisch, kulturell und wirtschaftlich weiter voranbringen. Dabei sieht er in der Begegnung einen wichtigen Schlüssel.

 

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Wie geht es weiter mit der Förderung grenzüberschreitender Projekte und wie kann die Euroregion eigene Kompetenzen künftig besser nutzen? Diese und weitere Fragen standen am letzten Freitag (15.1.) für Euroregion-Geschäftsführer Carsten Jacob (r.), Gubens amtierenden Bürgermeister Fred Mahro (2.v.l), Wolfgang Balint, Referatsleiter im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) Brandenburg und Anne Quart, Staatssekretärin im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz, im Fokus Foto: MdJEV

Auf gute Nachbarschaft

Neuer Geschäftsführer für Euroregion /Kleinprojektefonds für mehr Begegnungen:
Guben (MB/ysr). Carsten Jacob ist seit Januar diesen Jahres als neuer Euroregion-Geschäftsführer im Amt. Der 36-jährige Gubener hat sich klare Ziele gesetzt, um das Zusammenwachsen zwischen der Doppelstadt Guben/Gubin weiter voranzutreiben. So möchte er einen  schnellstmöglichen Start des „Kleinprojektefonds“ erreichen. Dieser soll viele deutsch-polnische Begegnungsprojekte zwischen Vereinen, Schulen, Hochschulen, Kammern und Kommunen ermöglichen. Allein 380 Begegnungs- und Netzwerkprojekte wurde in der letzten Förderperiode realisiert.
Zudem sollen Projektideen umgesetzt werden, um künftig als kompetenter Dienstleister für die Begleitung deutsch-polnischer Projekte zu agieren und sich noch bürgernäher zu präsentieren.
Als dritter Punkt steht das Abarbeiten der wichtigsten Zielsetzungen des Entwicklungs- und Handlungskonzepts der Euroregion Spree-Neiße-Bober und der darin formulierten Vorhaben aus den Bereichen grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, Tourismus sowie der Vertiefung der Verwaltungszusammenarbeit. „Hierbei ist vor allem das Erlernen der Sprache des Nachbarn  Türöffner für eine noch erfolgreichere Kooperation“, so Carsten Jacob.
Und schließlich soll die Öffentlichkeitsarbeit der Euroregion,  angepasst werden, um sowohl Bürger als auch potenzielle Antragsteller noch besser zu erreichen.


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