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Wohnen und den Tag genießen in der Wohnresidenz & Spa Branitz

29. Januar 2016 | Von | Kategorie: Cottbus | | Teilen

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„Hier muss nur Wasser rein, alle Technik funktioniert tadellos“, sagt Gerd Mielke (l.), der jetzt die alte Parteischule gekauft hat, um ein faszinierendes Konzept umzusetzen. Erst 2005 wurde dieser großzügige Spa-Bereich neu geschaffen. Seit 2011 ist das ehemalige Hotel geschlossen. Haustechniker Axel Schultka aus Branitz sorgt dafür, dass Leerstand nicht zu Verfall führt

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Man braucht nicht einmal viel Phantasie, um sich vorstellen zu können, dass aus Lehr- und Ausbildungsgebäuden der 1950er (links) und der 1930er (r.) Jahre behagliche Wohnungen mit Balkons und allem Komfort werden können. Investor Gerd Mielke hat das Konzept dafür. Als Hotel hat die Anlage über viele Jahre gut funktioniert. Jetzt werden hier neue Wohnträume wahr

Im einstigen Hotel Branitzer Siedlung entsteht eine neuartige Wohnanlage / Dreiklang Wohnen, Gastronomie und Wellness:
Cottbus. „Mir geht es im Moment wie 1989, als die Mauer fiel“, sagt Gerd Mielke. „Es ist dieses Kribbeln der ganz großen Herausforderung.“ Damals war der heute mit Quattrohaus erfolgreiche Unternehmer gerade 22, hatte Koch gelernt und gab Vollgas. An den meisten prägenden Baustellen der namhaftesten Unternehmen hat der heutige Immobilienwirt mitgewirkt. Er steht auf festen Füßen und fühlt sich stark für ein Wagnis: für Wohnresidenz & Spa Branitz.
Das Konzept, das der Berliner Hotelier Hans-Peter Unger als Verkäufer, dessen Cottbuser Berater und Mielke zusammen entwickelt haben, setzt auf einen genialen Dreiklang: Wohnen mit hohem Komfort, Wellness&Spa mitten im Wohnpark und vielfältige Gastronomie. Vor allem für Ehepaare in besten Jahren, die in ihrem schönen Einfamilienhaus die Einsamkeit eingeholt hat, bietet sich hier die Alternative. Auf gut dreieinhalb Hektar Fläche mit jetzt schon reichem Baumbestand entstehen 2-, 3-, und 4-Zimmerwohnungen mit großen Balkons, Dach- oder Gartenterrassen. Zwischen Parkhaus, Wohnungen und Spa- und Gastrobereich gibt es überdachte Wandelgänge. Wer vor dem Frühstück in der Halle schwimmen will, nimmt auf dem Rückweg die knusprigen Brötchen mit oder verabredet mit Nachbarn eine Kegelrunde, einen Billardtreff oder den Erfahrungsaustausch am eigenen Gartenbeet. Der Satz „Wohnen wo/wie andere Urlaub machen“ ist kein Werbe-Gag, sondern Kern dieses Konzeptes.
Möglich wird dies, weil es dieses ehemalige Parteischul-Objekt gibt. Wegen der Größe ließ es sich zunächst gar nicht vermarkten. Hans-Peter Unger hatte es 1994 von der Treuhand gekauft und das Hotel mit dem herrlichen Veranstaltungssaal zunächst erfolgreich betrieben. Als die Reisegesellschaften um 2000 nicht mehr in ausreichender Zahl kamen, investierte er 2 Millionen Euro in den jetzt bestens bereitliegenden Spa-Bereich. Doch dann kamen die extrem teure Dampfablösung der Fernheizung und nicht zu finanzierende Brandschutzauflagen. Unger gab auf, suchte einen Käufer für das Hotel.
Das Denken in eine neue Richtung erweist sich nun als höchst erfolgversprechend – auch, weil das der Branitzer Siedlung, die schon seit ihrem Bestehen für gehobenen Wohnanspruch steht, genau gerecht wird. Während die künftigen Mieter den Spa-Bereich inclusive haben, werden die Nachbarn der Siedlung hier zu Vorzugskonditionen gern gesehen sein, ebenso wie in den zahlreichen gastronomischen Orten, die Gerd Mielke künftig zum Herzstück der Branitzer Siedlung etablieren möchte. Schon Ende diesen Jahres sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Von der ehemaligen Parteischule, an der in den jeweiligen Semestern zeitgleich etwa 1000 Leute für mittlere SED-Funktionen fit gemacht wurden, wird dann kaum noch etwas zu erkennen bleiben. Außer vielleicht einige Details, die Gerd Mielke durchaus für denkmalwürdig hält: Eine Tür im einstigen Lehrgebäude, die umgeben ist von Wappen-Reliefs der Städte des Bezirks Cottbus, oder die meterhohen wendischen Trachtenfiguren in salzglasiertem Steinzeug.
Aber das sind kleine Tupfer im großen Projekt. Von 15 Millionen Euro Investition ist die Rede. Mit der Sparkasse Spree-Neiße hat ein heimischer Investor einen verlässlichen Finanzpartner an seiner Seite. Das motivierende Kribbeln von ‘89 – es ist noch nicht vergessen.
J. Hnr.


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