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Cottbus: Unterwegs zum Oberliga-Boxkampf?

4. März 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus | | Teilen

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Diesmal traf B zu – der Junge läuft in der noch zu kleinen Teilen erhaltenen Roßstraße

Zu spät, aber die Richtung stimmt / Zwischen Mittelschule und Stadtsälen :
Einige Leser mussten raten, viele kannten sich noch ganz gut aus: Der Junge ist in der Roßstraße Richtung Stadtsäle/Hauptpost unterwegs. Herbert Ramoth schreibt: „Die Mehrheit der Gebäude – dazu gehörten u. a. ein Fischgeschäft, das Bestattungshaus Gulbien, die bekannte Tanzgaststätte “Stadtsäle” (hier fanden eine Zeitlang auch die Kämpfe der Oberliga-Boxstaffel des SC Cottbus mit den bekannten Boxern Kirsch, Radnick, Brauske und Co. statt) – wurden der Stadtpromenade geopfert.”
Margot Richter (85) aus der Drebkauer Straße erzählt am Telefon: „Im Hintergrund ist die ehemalige Hindenburg-Mittelschule zu sehen. In die bin ich gegangen. In der staatlichen Villa an der Ecke war ein Fischgeschäft. Die Hausruine gegenüber war mal Glasgeschäft. Hinter dem Haus gab es den Lebensmittelgroßhandel Maier. Ganz links im Bild ist ein Mauerteil zu sehen. Dort standen zwei Häuser, wo ich vor der Schule Rosensträuße verkaufte habe, um eigenes Geld zu verdienen. Ich war Halbweise.“
Renate Brinke, Hagenwerderstraße, meint: „Man fragt sich: Musste das wirklich alles weggerissen werden? Auf den Foto sieht man rechts das ‘konsument’ und links die Blechenschule. Der junge Mann ist also in der künftigen Stadtpromenade unterwegs. Die Roßstraße blieb bruchstückhaft erhalten.“
Klaus Dinter, vom Cottbuser Ahornring erinnert sich: „Als ca. 12jähriger Junge wollte ich gerade das Fischgeschäft an der Ecke zum Berliner Platz betreten, als sich die Tür öffnete und mir das Cottbuser Original ‘Karton-Ede’ (Sohn der ehemaligen Besitzer des Schützenhauses in Sandow; er wohnte im Wichernhaus) entgegenkam. Er biss in einen noch zappelnden Fisch, den er wohl gerade geschenkt bekommen hatte. Soweit mir bekannt, wurden die von ihm gesammelten Kartons monatlich vom Altstoffhandel abgeholt. Den Zeitpunkt der Aufnahme kann man nach dem im Hintergrund schon im Rohbau fertigen ‘konsument’-Warenhaus bestimmen.“
Auch Ursula Blumentritt vom Brandenburger Platz kennt sich aus: „In dem Gebäude im Vordergrund befand sich eine Fischhandlung, hinten ist die Mittelschule, heute Teil des Blechen-carrés. Rechts vor dem Abrisshaus ging es in die Bismarck-/ später August-Bebel-Straße, darüber reicht der Blick zum heutigen Galeria-Kaufhaus.“ Gewonnen hat diesmal H. Franke aus Cottbus, Leipziger Straße. Viel Freude mit den „Kommentaren“ aus 25 Jahren.


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