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Dachdecker: Nach der Arbeit Geschafftes sehen

1. April 2016 | Von | Kategorie: Region | | Teilen

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Zum Vorstand der Cottbuser Dachdecker-Innung gehören v.l.: Michael Lehmann (Stellv. Vorsitzender), Joachim Langner, Marco Lecher (Obermeister), Hartmut Fort, Kai-Uwe Reipert, Michael Mroos, Fred Weinach sowie der Geschäftsführer Jürgen Naujokat Fotos: Mathias Klinkmüller

Dachdecker der Region sagen, dass dieser Beruf einer ist, der erfüllt / Innung mit Führungswechsel:
Region (mk). Mit Hammer, Säge und Akkuschrauber sind sie in luftiger Höhe unterwegs. Dachdecker zu sein, ist keineswegs ein leichter Beruf, aber ein Erfüllender, sagt der Dachdeckermeister Michael Mroos, Vorstandsmitglied der Dachdecker-Innung Cottbus. Nach der Arbeit ist sofort zu sehen, was geschaffen wurde. „Das habe ich gemacht“, ist so ein Gedanke, der vielen Handwerkern durch den Kopf geht. Es werden Werte geschaffen. Dabei ist jedes Haus und jedes Dach anders. Kein Tag ist wie der andere.
Doch hat auch der Dachdeckerberuf einen Wandel hinter sich. So kommen nicht allein Ziegel sondern mittlerweile auch Photovoltaik- und Solarthermie aufs Dach. Zudem gehören die elektrisch gesteuerten Rollläden oder die sich selbstständig lüftenden Fenster  mittlerweile zum Aufgabenbereich eines Dachdeckers. Viele neue Vorschriften, etwa zur Energieeffizienz, gilt es einzuhalten. Deshalb, so Jürgen Naujokat, Geschäftsführer der Dachdecker-Innung Cottbus, ist es auch für Kunden ratsam, Handwerker aus der Innung zu beauftragen, um eine entsprechende Qualität zu gewährleisten. Hier haben die Kunden auch immer gleich einen kompetenten Ansprechpartner. Dies gilt übrigens auch für all jene, die mit dem Gedanken spielen, Dachdecker zu werden. Der Geschäftsführer legt allen am Handwerk interessierten Schülern ans Herz, an kontakt@dachdecker-innung-cottbus.de eine E-Mail zu schreiben. Die Innung leitet diese Anfrage dann gern an die Innungsbetriebe weiter.
Der Dachdeckerberuf freut sich über Nachwuchs. Die Bezahlung ist besser, als viele vermuten, erklärt Jürgen Naujokat. So liegt der Mindestlohn bei 12,05 Euro. Aufstiegschancen gibt es viele. Vom Vorarbeiter bis zum Meister reicht der Weg „Ein Beruf mit Zukunft ist es allemal,“ wirbt Jürgen Naujokat.
Die Cottbuser Dachdecker-Innung wurde bereits im Jahr 1903 gegründet. 84 Mitglieder zählt sie derzeit. Eine Staffelstabübergabe gab es hier vor Ostern bei der Führung. Nach 17 Jahren Obermeistertätigkeit übergab der jetzige Ehrenobermeister Lothar Waske, den Innungsvorsitz an Marco Lecher aus Kolkwitz.


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