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Senftenberg: Häuschen waren sehr begehrt

20. Mai 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg | | Teilen

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B war richtig – wir hatten mit der letzten Ausgabe die Brabag-Siedlung erreicht

Leser erinnern sich an die Brabag-Siedlung in Schwarzheide:
Mehrere Leser haben die richtige Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Franz Müller aus Lauchhammer. Er schreibt folgendes: „Die Lösung kann nur B sein, also die Brabag-Siedlung in Schwarzheide. Diese entstand ab Ende der 1930er-Jahre durch den Aufbau des Brabag-Werkes zwischen den Orten Zschornegosda und Naundorf, die dann zur Industriegemeinde Schwarzheide zusammengelegt worden waren. Das Bild zeigt konkret die Mehrfamilienhäuser in der heutigen Geschwister-Scholl-Straße, die von der Ortsdurchfahrt, der Ruhlander Straße, in Richtung der Wandelhofschule und der dortigen Lehrersiedlung führt.“
Alfred Neumann aus Senftenberg merkt an: „Es handelt sich um die Brabag-Siedlung in Schwarzheide. Meine Frau stammt von dort. Allerdings nicht aus den Mehrfamilienhäusern, sondern aus einem der vielen Zweifamilienhäuser, die sich unmittelbar anschließen. Die Häuschen waren zu DDR-Zeiten sehr begehrt, stellten sie doch eine Alternative zu den Neubauwohnungen in der Heidestraße dar. Zudem hatten die Leute gleich einen mehr oder weniger großen Garten hinterm Haus, der der Selbstversorgung diente. Nicht zuletzt wurde dort auch häufig Kleintierhaltung, beispielsweise Kaninchen und Hühner, betrieben. Eigentlich ein richtig schönes Fleckchen Erde. Im Übrigen diente die Brabag-Siedlung auch dazu, die beiden vorher separaten Orte Zschornegosda und Naundorf miteinander zu verbinden. Allerdings fühlen sich die Leute aus Schwarzheide-West sowie aus Ost noch heute manchmal ein wenig fremd. Die einen sind mehr nach Lauchhammer orientiert, die anderen dagegen nach Senftenberg.“
Bernd Meier aus Ruhland schreibt: „Die Wandelhof- bzw. Brabag-Siedlung ist untrennbar mit dem großen Werk auf Schwarzheider Flur verbunden. Dort wurde preiswert Wohnraum für die vielen Arbeiter geschaffen.“
Gewonnen hat diesmal Heike Rehn aus Ruhland.
Herzlichen Glückwunsch!


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