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Guben: Wo es die besten Weine gab

24. Juni 2016 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Guben | | Teilen

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In unserer letzten Ausgabe hatten wir Schneiders Berg in Guben gesucht

Leser erinnern sich an Schneiders Berg an der Ostseite des Neißetales:
Mehrere Leser haben die korrekte Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch S. Menzel. Er schreibt: „Viele Wege gingen einst vom Neißetal in die Bergregion des alten Gubens mit Weinhängen und Baumblüte unterhalb des Bismarckturms. Es handelt sich bei der Aufnahme um Schneiders Berg, einem der bekanntesten Gubener Berg- und Gartenlokale, wie es viele in unserer Stadt gab. Die nördliche Weinbaugrenze des schlesisch-märkischen Weinlandes verlief damals unweit von Guben. Die Weinpflanzen mussten mit dem Klima sowie der Bodenbeschaffenheit klarkommen. Die Gubener Berglokale waren für ihre schattigen Gärten, herrliche Aussichtspunkte, gute und preiswerte Speisen zu jeder Tageszeit, gepflegte Biere und vor allem für den heimischen Wein bekannt.“
Arno Schulz merkt folgendes an: „Auf dem Bild ist natürlich Schneiders Berg mit dem von Wilhelm Koal bewirtschafteten Biergarten in der Crossener Straße 16, heute Gubin, zu sehen. Das Gebäude rechts halte ich für die im Jahr 1943 geschlossene Bergbrauerei, Wendischer Kirchhof 1. Die Aufnahme ist von der Lubstseite/Schreibers Wiesen, dem späteren Hindenburgplatz, gemacht. Diese Fläche war Spiel- und Tummelplatz, im Winter Eis- und Rodelbahn sowie Aufmarschplatz für Vereine und Parteien. Zwischenzeitlich ist der Berghang teilweise zugewachsen. Vom einstigem Lokal sind nur noch ein paar Mauerreste zu finden. Auf dem Gelände der früheren Brauerei, die äußerlich kaum noch zu erkennen ist, befinden sich Wohnungen, eine Autowerkstatt und weiter hinten noch ein Wohngebäude, das ich den Grundstücken nicht zuordnen kann.“
Gewonnen hat Arno Schulz aus Guben.    Glückwunsch!


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