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Cottbus: Energie hofft auf ersten Sieg

26. August 2016 | Von | Kategorie: Sport | | Teilen

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Hart umkämpft war das Spiel zwischen Wacker Ströbitz und Stahl Brandenburg (1:2) wie hier in der Bildszene Martin Handreg (Mitte) konnte Wacker sich nicht immer durchsetzen Foto: Steffen Beyer

Pele Wollitz: „Ja, wir können am Freitag gewinnen!“

Trotz personeller Sorgen fährt der FC Energie am Freitag selbstbewusst zum BFC Dynamo. Der Ausfall von Philipp Knechtel wiegt jedoch schwer.
„Es ist kaum zu fassen, dass mit Zickert und Knechtel zwei echte Symbolfiguren für die gute Nachwuchsarbeit in Cottbus so lange ausfallen. Es tat verdammt weh, den Jungen am Montag weinend in der Kabine zu sehen. Er war am Boden zerstört. Eine Operation kann aktuell noch nicht erfolgen, dies geschieht erst im September“, konstatiert Pele Wollitz bei der Pressekonferenz am Mittwoch die Situation um Philipp Knechtel. Kevin Weidlich hingegen ist bereits weiter als Joshua Putze und hat am Dienstag das Training wieder begonnen. Der optimistische Plan sieht vor, dass Fabio Viteritti und Putze ab Donnerstag wieder trainieren. Bei allen drein ist der Einsatz am Freitag jedoch fraglich. Auch auf Fragen zur weiteren personellen Planung des Kaders kurz vor Transferende reagierte der Trainer: „Wir planen viel im Hintergrund, auch schon eine lange Zeit. Aber, wir haben in den letzten Jahren gesehen, wie viel Minus hier gemacht wurde. Diese Mannschaft jetzt, die kann kein Minus machen. Wir müssen und werden mit dem Budget arbeiten was wir haben. Von daher verstehe ich nicht, wie viele diese Mannschaft aktuell zum Favoriten erklären können“. Durch die Sperre von Malte Karbstein ist ein zusätzlicher Spieler nicht dabei. Er läuft  bei der  U19 auf. „Wir müssen dieser Mannschaft auch etwas Zeit geben, Zeit für Entwicklung. Natürlich versteht jeder die hohen Erwartungen, ich besonders. Aber wir dürfen uns nicht treiben lassen und müssen Ruhe bewahren. Klar hätten wir auch definitiv mehr Punkte haben müssen. Aber das eine ist Liga, das andere war am Samstag der Landespokal. Da gibt es nichts zu beschönigen und so eine Leistung habe ich der Mannschaft nicht zugetraut. Das darf und muss auch kritisiert werden. Dass ich allerdings zwei Spieler namentlich an den Pranger gestellt habe, das war falsch und das geht so nicht“, ergänzt Wollitz selbstkritisch. Beide Spieler sind keinesfalls, wie im Journalistenkreis vermutet, durch einen „Rost“ gefallen und mit beiden wurden Gespräche unter vier Augen geführt.
Den BFC Dynamo kennt das Trainerteam gut und bereitet die Mannschaft intensiv auf deren Stärken und Schwächen vor. Begleitet von etwa 1000 Energiefans soll es im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wie ein Heimspiel werden, welches der FC Energie gewinnen will.


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