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Emil Kosjenik macht kurzen Prozess

16. September 2016 | Von | Kategorie: Sport | | Teilen

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Ipponfestival in Spremberg: Elf ihrer 14 Kämpfe gewannen die Spremberger Judoka vorzeitig und schickten Tabellenführer Bayer Leverkusen ohne Punkte wieder nach Hause Foto: Asahi

Asahi Spremberg triumphiert über Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen

Spremberg. Mit einem deutlichen 12:2-Sieg endete das Spitzenduell der 2. Judo-Bundesliga  in Spremberg. Der Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen hatte nur im ersten Durchgang gegen Gastgeber Asahi etwas entgegenzusetzen. Nachdem Oleg Ilts den Auftaktkampf in der Gewichtsklasse bis 73 Kg gewann und seine Spremberger mit 1:0 in Führung brachte, gingen die beiden nächste Punkte an Leverkusen. Aleksander Beta schaffte bereits nach einer Minute mit seinem vorzeitigen Sieg den Ausgleich. Anschließend brachten Maximilian Zimmermann und Tobias Mol ebenfalls vorzeitig die Asahi-Judoka mit 4:2 in Führung. Den letzten Kampf vor der Halbzeit bestritt Danni Tempel. Mit einer schön herausgearbeiteten Festhalte holte Danni den Sieg.
Der 18-jährige Emil Kosjanik machte bei seinem Bundesliga-Debüt kurzen Prozess. Bereits nach acht Sekunden war sein Debüt schon wieder beendet. Mit einer Fußfege schickte er seinen Kontrahenten vorzeitig von der Matte. Patryk Ciechomski brauchte etwas länger. Dafür war sein Schulterwurf wohl einer der spektakulärsten des Tages. Als dann auch noch Peter Czybulka vorzeitig seinen Kampf beendete und Asahi uneinholbar mit 8:2 in Führung brachte, gab es kein Halten mehr. Aleksander Beta schickte den Georgier Tchikaidze  auch im Rückkampf vorzeitig duschen. Danach fackelte Maximilian Zimmermann nicht lange und kam mit seinem ersten Angriff bereits nach 18 Sekunden durch und erhöhte auf 9:2. Auch Marcel Schaarschmidt ließ sich nicht lange bitten. Mit einem Innenschenkelwurf brachte er seinen Kontrahenten in die Bodenlage und beendete den Kampf. Als dann auch noch Marcel Jamet  einen Ippon auspackte, war der Jubel grenzenlos. „Unsere Jungs haben ein wahres Judofeuerwerk abgefackelt. Das hat richtig Spaß gemacht und war natürlich ein großer Schritt in Richtung
Meisterschaft“, so Vereinschef Meyer.
Am 24. September müssen die Spremberger nach Mönchengladbach, ehe es schließlich am 8. Oktober zum großen Finale in Spremberg gegen Bushido Köln kommt.


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