Sonntag, 17. Dezember 2017 - 09:17 Uhr | Anmelden

Anzeige

Region: Premiere für das Jahrbuch – NiederLAUSITZ zwanzig-siebzehn

11. November 2016 | Von | Kategorie: Region | | Teilen

NiederLausitz zwanzig-siebzehn

Um die Wiederentdeckung der Lausitz geht es im Buch „NiederLAUSITZ zwanzig-siebzehn“ das am 17.11. im Handel erscheint

„ NiederLAUSITZ zwanzig-siebzehn “ präsentiert sich am 23. November im CITY HOTEL Cottbus / Beginn einer neuen Tradition

Region (hnr). Erstmals in der langen Geschichte der Niederlausitz erscheint in diesen Tagen ein gebundenes Jahrbuch dieses Landstrichs mit flott geschriebenen Beiträgen für ein breites Leser-Publikum. In einer Mischung von ausgewählten Texten früherer Autoren, aktuellen Schilderungen von Land und Leuten und Beiträgen über Persönlichkeiten und Ereignisse, die 2017 Jubiläen haben, wird den Lesern  dieser südbrandenburgischen Region die Niederlausitz kultur- und wirtschaftsgeschichtlich nahe gebracht. In den letzten Jahren sind in dieser Richtung mehrere wertvolle wissenschaftliche Publikationen aus Museen und Universitäten erschienen. Einen viel breiteren Leserkreis soll nun die Jahrbuch-Reihe erschließen. Der ersten Ausgabe, 240 Seiten stark und fest, fadengeheftet gebunden, werden jährlich weitere Bücher folgen und ihre Sammler finden. Sie ergänzen das interessante Angebot der meist sehr lokal zugeschnittenen Heimatkalender und Ortsschriften und öffnen den Blick für die alte Grenzlandschaft zwischen Sachsen und Preußen, heute teils in Deutschland, teils in Polen liegend.
Schon ein Beitrag zum Jubiläum der Reformation von Dr. Christian Lehm zeigt, wie nahe sich in ihrem Wesen die Bewohner etwa von Doberlug im Westen und Sorau/Zary im Osten waren und sind. Torsten Richter-Zippack umreißt die historischen, nicht immer exakt definierbaren Grenzen der Niederlausitz. Der Bogen schließt sich wirtschaftlich, wenn das Wirken der Industrie- und Handelskammer Niederlausitz im 19. Jahrhundert betrachtet wird. Forst, Spremberg, Guben, Cottbus, Sorau, Senftenberg und Finsterwalde schafften in rasantem Tempo den Anschluss an die Wirtschaftszentren Europas. Reich sind heute die Spuren dieser Zeit in allen Niederlausitzer Gegenden.
Einigen Persönlichkeiten wird besonders viel Raum geschenkt: Gräfin Brühl (300. Geburtstag) als Mutter und Erzieherin von Söhnen in Forst/Pförten, die bedeutende Rollen in Preußen spielen sollten, Prof. Carl Thiem (100. Todestag), der die moderne Unfallchirurgie und Rehabilitationspraxis prägte, und der fast vergessene Gärtnermeister Erwig aus Spremberg (60. Todestag), der seinem Berufsstand nach dem Beispiel des deutschen Handwerks einen deutschlandweiten Berufsverband gab und mit Gartenbüchern in den 30er- bis 50er- Jahren auflagenstark den Siedlern und Kleingärtnern ihren fachlichen Kompass gab. Natürlich fehlen auch Visiten in Pücklers Salons nicht. Georg Ewers, später Ägyptologe und Mitglied der Wiener Akademie, war während seiner Cottbuser Schulzeit in den 1850er-Jahren dort sah den Fürsten arbeiten und den Park wachsen und erzählt kurzweilig davon. Bernd Weinreich widmet sich aus heutiger Perspektive dem begabten Opern- und Konzertkritiker Pückler.
Mit diesen und vielen weiteren Themen steigen die Autoren aus Cottbus, Lübbenau, Senftenberg, Berlin, Spremberg und weiteren der Niederlausitz verbundenen oder zu ihr gehörenden Gegenden in den Jahrbuch-Reigen ein. Öffentliche Premiere für dieses Buch wird am Mittwoch, den 23. November, 19.30 Uhr, im CITY HOTEL Cottbus (Rudolf-Breitscheid-Straße 10) sein.


NiederLAUSITZ zwanzig-siebzehn
aus dem Cottbuser General-Anzeiger Verlag (Reihe Cottbuser Bücher) ist ab sofort im Buchhandel zu haben. Oder hier direkt in unserem Onlineshop.

Es kostet 25 Euro. 978-3-937503-21-9 / 393-7503219

 

Jahrbuch NiederLAUSITZ zwanzig-siebzehn

Stückpreis: 25,00 EUR
(inkl. 7,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Jürgen Heinrich (Hrsg.), Thorsten Richter-Zippack | 978-3-937503-21-9

Jahrbuch NiederLAUSITZ zwanzig-siebzehn

Die Beiträge des NiederLausitzer Jahrbuchs zwanzig-siebzehn umspannen fast 500 Jahre Kultur- und Wirtschaftsgeschichte dieser Region zwischen Bobr und Schwarzer Elster. Die meisten der Autoren greifen Jubiläen auf, einige Texte hat Herausgeber Jürgen Heinrich für das Verständnis der Niederlausitz wiederentdeckt. Der Cottbuser Regionalforscher Dr. Christian Lehm gibt zum Beispiel einen Einblick in reformatorische Anfänge in den Städten der Niederlausitz. Ein anderer Beitrag befasst sich mit der sprunghaften Wirtschaftsentwicklung in den ersten 75 Wirkungsjahren der IHK Niederlausitz und erinnert an die Persönlichkeiten der Epoche. Erstmals zu lesen ist 60 Jahre nach seinem Tode der Lebenslauf des Gärtnermeisters Karl Erwig aus Köln, der „am Mittelpunkt Deutschlands” (Spremberg), wie er gern schrieb, sein Zuhause fand und mit Gartenbüchern zwischen 1935 und 1949 hohe Auflagen erlebte. Aus seiner Cottbuser Schulzeit in den 1850er Jahren erzählt der später berühmte Ägyptologe Georg Ewers, der schon als Schüler an Alexander von Humboldts Tisch saß und auch dem Branitzer Fürsten Pückler näher bekannt war. Nicht vergessen ist Prof. Carl Thiem, der Vater der Unfallchirurgie, in seinem 100. Todesjahr; Dr. Dietmar Groß und Dr. Hans Brausewetter aus Cottbus haben seine bis in die Gegenwart wirkenden Verdienste gewürdigt.

Das neue Jahrbuch kommt in festem Einband, fadengeheftet und vornehm mit Lesebändchen – ein Sammelstück für gut sortierte Bücherschränke und ein Werk, das Verständnis wecken oder erhalten will für die Niederlausitz, eine starke Region im Süden Brandenburgs mit reicher Geschichte. 978-3-937503-21-9

Leseprobe:


(inkl. MwSt., zzgl. Porto+Verpackung
)

Lausitzer Jahrbuch 2016 Lausitzer Jahrbuch 2016 Lausitzer Jahrbuch 2016 Lausitzer Jahrbuch 2016 Lausitzer Jahrbuch 2016 Lausitzer Jahrbuch 2016


| Teilen |

Anzeige

Schreibe einen Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren