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Kinder für Kinder

7. Januar 2017 | Von | Kategorie: Kommentar | | Teilen

Das also nun war Weihnachten. Mit dem 6. Januar, dem Drei-Königs-Tag, endet die Weihnachtszeit hierzulande nach allgemeinem Brauch. Wenn es nicht schon geschehen ist, werden in den meisten Familien nun die Bäume abgeschmückt, und die Weihnachtssachen verschwinden bis zum kommenden Advent in den hinteren Schrankwinkeln.
Viel Freude gemacht haben an diesem 6. Januar in guter Tradition die Dreikönigs-Sänger. Zu Tausenden waren die Kommunionskinder  wieder in allen Städten unterwegs, haben gesammelt für Projekte in der Dritten Welt. Die 59. Auflage dieser schönen, bundesweiten Aktion war das. Eröffnet worden ist sie diesmal am 29. Dezember in Neumarkt in der Oberpfalz.
Die fröhlichen Kinderscharen um Caspar, Melchior und Balthasar verwirklichen, was Papst Franziskus vor diesem Weihnachten so deutlich formuliert hat: Wer das Jesuskindlein in der Wiege ehrt, soll die vielen Kinder dieser Welt, denen es jämmerlich dreckig geht, nicht vergessen. Das sagt und schreibt sich leicht dahin, und dann, wenn die Stube aufgeräumt und der nadelnde Baum entsorgt ist, denkt kaum noch jemand daran. Die eigenen Probleme verzehren uns. Cottbuser Eltern klagen gegen kostendeckende Kita-Gebühren. Das bindet alle Kraft. Die Kinder der Welt…?
Die Sternensinger bringen riesige Summen ein. Eine wirklich schöne Leistung. Das Allerschönste aber ist, dass Kinder mit ihren Betreuern von Haus zu Haus ziehen und ganz genau wissen, wofür sie das tun, auch wenn in manchen Wintern der Frost in die Wangen zwackt. Weihnachten ist nun vollkommen. In den Kindern leuchtete die „Erscheinung des Herrn“ auf.

  Sie erreichen den Autor: j.heinrich@cga-verlag.de


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