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Haushaltssorgen belasten Peitz

27. Januar 2017 | Von | Kategorie: Spree-Neiße | | Teilen

Für ihr hohes Engagement ausgezeichnet wurden auch wieder verdienstvolle Bürger beim Neujahrsempfang. Das Goldene Stadtwappen erhielten Dietrich Kunkel vom Förderverein Hüttenwerk Peitz für sein hohes Engagement bei der Entwicklung dieses Ensembles sowie der 1841 gegründete Männergesangsverein der Stadt Peitz. Geehrt wurden zudem die Fußballer der SG Eintracht Peitz, die zum zweiten Mal in Folge zur fairsten Mannschaft Brandenburgs ausgezeichnet wurden und dennoch oder gerade deswegen den zweiten Tabellenplatz in der Landesklasse belegten. Ein Großer Dank ging auch an die örtliche Sparkasse für die Unterstützung vieler Projekte sowie an die Mitarbeiter des Museums Foto: Mathias Klinkmüller

Neujahrsempfang: Investoren-Engagement sorgt für frohe und der Haushalt für trübe Gesichter

Peitz (mk). Klar, zum Peitzer Neujahrsempfang darf der Sekt zum Beginn der Veranstaltung nicht fehlen. Die Sektlaune war aber am 20. Januar in der Turnhalle der Mosaik-Grundschule leicht getrübt. Bürgermeister Jörg Krakow kam gleich zu Beginn seiner Rede ohne Umschweife zum Kern seiner Sorgen: Der Haushalt. Gewerbesteuerrückzahlungen des Energieunternehmens sorgten auch im vergangenen Jahr für lange Gesichter im Peitzer Rathaus. 1,6 Millionen Euro soll die kleine Stadt zurückzahlen. Um die Handlungsfähigkeit nicht zu verlieren, wurde ein Kredit in Höhe von zwei Millionen Euro aufgenommen. Zwar gebe es hier Unterstützungszusagen vom Land, allerdings nur unter Auflagen. Der Bürgermeister deutete an, auf diese nicht um jeden Preis einzugehen. So wurde in Spremberg und Cottbus die Anhebung der Grundsteuer B gefordert.
Stolz sind die Amtdirektorin Elvira Hölzner und der Bürgermeister auf das bürgerschaftliche Engagement. Hervorgehoben wurde hier die Sanierung des Hauses Markt 22. Dieses ist als Amtshaus bekannt und wurde durch die Familie Richter ohne die Hilfe von Fördermitteln modernisiert. Auch die Entwicklung des Multikulturellen Zentrums mit der Tafel oder einem Kinderspielzimmer ist eine Erfolgsgeschichte des Jahres 2016. Durch Spenden und dem treibenden Motor in Person von Dietrich Kunkel erhielt die Stadt vier phantastische Karpfen, die nun den Kreisverkehr zieren. Auch hierfür musste nicht in die Stadtkasse gegriffen werden. Elvira Hölzner erinnerte auch an die Entwicklung des Standortes am Hüttenwerk. Die Sanierung der Hochofenhalle ist abgeschlossen, das Wohnhaus erstrahlt in neuem Glanz und auch die Fassade und das Fundament des Produktmagazins wurden angepackt. Mit der Sanierung der Wehranlage ist die Funktionstüchtigkeit wieder gegeben. Die Sanierung des Hüttenamtes folgt. Freudige Ereignisse sind 2017 der 450. Geburtstag von Turnow und der 430. Geburtstag von Preilack. Beide feiern am 1. Juli den Zusammenschluss vor 15 Jahren.


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