Samstag, 25. November 2017 - 06:32 Uhr | Anmelden

Anzeige

Leitbild jetzt in den Ausschüssen

27. Januar 2017 | Von | Kategorie: Region | | Teilen

Keine Aussage zu Crash-Termin der Oberbürgermeister beim Landeschef

Cottbus (hnr.). Die Stadtverordneten begannen ihre Mittwoch-Tagung mit einem Gedenken an Max Schindler, Holocaust-Überlebender aus der Calauer Straße. Vor zwei Jahren hatte er seine Heimat besucht und sich ins Goldene Buch eingetragen. Er starb am 14. Januar in San Diego.
OB Holger Kelch schloss an seine Zuversichtsrede vom Stadtempfang an: „Cottbus schreibt schwarze Zahlen.“ Wie der Antwort auf Nachfrage zu entnehmen war, liegt das vor allem an den Millionen,  die betrogene Altanschließer-Betroffene vorschießen. Die Stadt ersparte sich mit dem Geld Kassenkredite bzw. subventionierte die alten Abwasserpreise. Der weitaus größte Teil des ergaunerten Geldes ist den Bürgern noch nicht zurück erstattet.
Der Haushalt 2017 wurde in zweiter Lesung mit einer Gegenstimme und sieben Enthaltungen durchgewinkt, nachdem zuvor der Steuerhebesatz von 480 auf 500 Punkte erhöht wurde. „Das wird mit mir niemals geschehen“, hatte Kelch als neugewählter OB versichert.
Vorgestellt worden ist das neue Leitbild-Konzept 2035. Wohin will Cottbus sich bewegen? ist die Frage, die jetzt in den Ausschüssen diskutiert werden soll.
SPD-Fraktionschefin Lena Kostrewa wunderte   sich,  dass im
OB-Vortrag kein Wort zur Gebietsreform-Audienz beim Ministerpräsidenten vorkam: „Haben Sie geltend gemacht, dass wir Kreisstadt sein wollen, falls die Kreisfreiheit nicht möglich ist?“ Habe er nicht, antwortete Kelch, und: „Es war ein Gespräch hinter verschlossenen Türen; ich kann nichts darüber sagen.“


| Teilen |

Anzeige

Schreibe einen Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren