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Der Freund des Schwagers

17. Februar 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst | | Teilen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Cottbuser Straße im Herzen von Forst gesucht

Leser erinnern sich an die Cottbuser Straße im Zentrum der Rosenstadt

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Wolfgang Schenk. Er schreibt folgendes: „Ein Kindheitstraum wird wahr. Im Jahr 1943 versprachen wir, meine Frau und ich, uns mit sechseinhalb Jahren  die Treue. Es geschah am Tuchmacherbrunnen auf dem Rathenauplatz in Berge. Leider hat uns der Krieg getrennt,  und wir brauchten 14 Jahre, um uns wiederzufinden. Im Jahr 1959 trafen wir uns bei einem Treffen von Sportfreunden des Leipziger Sportfestes im Rosengarten. Von dem Tag an blieben wir zusammen und verlobten uns 1960. Die versprochene Heirat erfolgte 1961. Wir bekamen eine Wohnung und zwar in der Cottbuser Straße (damals Straße des Friedens) Nr. 82. Dort hatten wir den Ausblick genau auf diese Häuser, die auf dem Rätselbild abgebildet sind. Der junge Mann, der in die Kamera schaut, war ein Freund meines zukünftigen Schwagers. Es gab in der Umgebung mehrere Geschäfte, z. B. hatte Stephan Filtz dort seine Schuhmacherwerkstatt, dann kam Autohaus Igel und weiter hinten, von dem schrägen Baum verdeckt, war die Bäckerei Seiertz. Wir wohnten dort drei Jahre und hatten eine wunderbare Einkaufsmöglichkeit, denn direkt in unserem Hause war im Erdgeschoss der Konsum. Fleischer Wunderlich, Blumengeschäft Lüht und Bäckermeister Kruschwitz waren an den Ecken der Bahnhofstraße. Ein weiterer Bäcker war auch noch in der Blumenstraße. Mein damaliger Zoohändler hatte sein Geschäft direkt in seiner Wohnung im dritten Haus von der südlichen Ecke der Bahnhofstraße, wo sich das Geschäft (Eckladen) von Familie Koslan befand. Unsere Hochzeitsfeier fand in der Gerichtslaube Bahnhofstraße Ecke Karlstraße statt. Nach der Geburt unserer Tochter, auch 1961, suchten wir nach einer größeren Wohnung, die wir in der Blumenstraße fanden.“
Burkhard Noack schreibt: „Die beiden jungen Männer stehen im Frühjahr 1964 in der Cottbuser Straße – linke Seite nach der Kreuzung Bahnhofstraße, Blick in Richtung Kreuzung Ziegel-/Charlottenstraße – vor dem Wohnhaus meines Schulfreundes Karl-Heinz H., rechts im Bild, der aus Anlass seiner Jugendweihe festlich gekleidet ist – schmucker Junge!“
Sören Tschernig-Lehmann merkt kurz und bündig folgendes an: „Das ist in der Cottbuser Straße, ganz in der Nähe vom Aldi.“ Vielen Dank allen fleißigen Schreibern!


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