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Kein falscher Scham vor dem Hörtest

24. Februar 2017 | Von | Kategorie: Region | | Teilen

Der 3. März ist Welttag des Hörens / Hörgeräteakustiker können Lebensqualität verbessern

Region (mk). „Nuschele doch nicht so!“ „Rede mal lauter.“ „Was hast du gesagt?“ Wer schlecht hört, gesteht sich dies zunächst nicht ein, weiß die Cottbuser Hörgeräteakustikerin Anja Lehmann-Gumlich. Die meisten glauben gut zu hören und schieben das Nichtverstehen meist auf den Gegenüber.  Deshalb rät die Expertin jeden zu einem regelmäßigen Hörtest. Dieser dauert nicht lange und ist kostenfrei. Falscher Scham sorgt jedoch immer noch oft dafür, den Test zu vermeiden. Dabei sei gutes Hören ein Teil der Lebensqualität sagt Anja Lehmann-Gumlich.
Betroffen sind dabei heute auch zunehmend junge Menschen die durch laute Musik oder Stress im Alltag nicht mehr so gut hören. Sich für ein Hörgerät zu schämen müsse sich deshalb niemand. Während die Brille mittlerweile als modisches Accessoire gilt, gibt es bei den Hörgeräten immer noch Berührungsängste. Im Gegensatz zu den Sehhilfen sind die heutigen Hörgeräte aber nahezu unsichtbar. Dies gilt auch für Modelle der Grundversorgung sagt die Expertin, die darauf verweist, dass sich ein Hörgerät jeder leisten kann.
Um die Berührungsangst vor dem Gerät im Ohr zu nehmen bietet die Akustikerin an, bis zu drei Geräte für einen längeren Zeitraum im Alltag zu testen. „Es ist wichtig, dass jeder für sich das beste  Gerät findet“, sagt Anja Lehmann-Gumlich. Für jeden gebe es dabei eine individuelle Lösung. Im Übrigen können Hörgeräte mittlerweile auch über das Smartphone bedient werden.


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