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Es fehlte an Kupfernägeln

17. März 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg | | Teilen

C war richtig – In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Kirche des abgebaggerten Dorfes Jessen/NL gesucht

Leser erinnern sich an die ehemalige Kirche im alten Dorf Jessen/NL

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Ursula Hadluk. Sie schreibt folgendes: „Die Lösung ist die Kirche von Jessen. Der Pfarrer hieß Herr Nippert. Oben im linken Teil, wo das Fenster offen ist, hatten wir immer Konfirmandenunterricht. Ich wurde auch von Pfarrer Nippert konfirmiert. Mehr noch: In dieser Kirche wurde ich auch getraut.“
Helmut Hagen merkt folgendes an: „Das Bild zeigt die Kirche von Jessen. Ich erinnere mich noch an die Neudeckung des Kirchturmdaches in 1950er-Jahren. Die Ausführung der Dachdeckerarbeiten erfolgte durch die Spremberger Firma Wilhelm Stein. Die Gerüstarbeiten wurden ebenfalls von dieser Firma ausgeführt. Das erforderliche Material wurde von der Kirchengemeinde bereitgestellt, aber es fehlte an Kupfernägeln.“
Kristina Wendler (geb. Stöckl)  schreibt: „Mein Dorf Jessen und seine schöne alte Kirche, bis im Jahr 1971 zum letzten  Gottesdienst am 3. Oktober alles zu Ende ging. Für die Kohle wurde auch unser Dorf geopfert. An Herrn Frenzel und an die Pastorin Frau Teichmann kann ich mich noch erinnern. Meine Eltern haben dort geheiratet, und ich wurde 1962 getauft. Ich war neun Jahre alt, als wir nach Spremberg umziehen mussten. Unser schöner alter Altar aus dem Jahre 1601 hat eine Heimat in der Kreuzkirche gefunden. Schön, diese Bilder zu sehen, aber es tut auch weh, auch nach so vielen Jahren  noch.“


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