Samstag, 25. November 2017 - 06:32 Uhr | Anmelden

Anzeige

Norden bietet viel Kultur

17. März 2017 | Von | Kategorie: StraßenBekanntschaften | | Teilen

Mit dem Rad lohnt sich auch ein Ausflug in den Forster Norden. Vor allem das Gut Neu Sacro stellt hier zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine. Die Radwege der Frankfurter Straße bieten viel Platz für eine gemütliche Fahrt Fotos: Mathias Klinkmüller

Gärten, Unternehmer, Party-Orte – die Frankfurter Straße ist vielseitig

Forst (mk). Zu einer schmucken Straße längst gemausert hat sich die Frankfurter Straße und auch ein Blick in die sanierten Nebenstraßen wie die Blumenstraße lohnt sich. Gut frequentiert ist die Straße allemal. Das Krankenhaus, der Hauptfriedhof, die Grundschule Nordstadt, Kleingartenanlagen wie der 1906 gegründete Kleingarten-Verein
„Rosental“ aber auch die „Gartengemeinschaft zur Erholung“ locken in den Forster Norden.
Zu einem Spaziergang in jeder Zeit lädt auch der Stadtpark Mitte ein. So gehört die Frankfurter zu den quirligen Straßen der Stadt. Auch kulturell ist sie eine gute Adresse. Die Erlebnisgaststätte Manitu bietet Woche für Woche tolle Veranstaltungen und hat sich vor allem als Tempel der Musikkultur der Stadt einen Namen gemacht.
Ebenfalls etabliert hat sich hier das größte Mittelalterspektakel Ostdeutschlands – das Johannes Gaudium. Wer dieses in diesem Jahr nicht verpassen möchte, sollte sich den 10. und 11. Juni bereits fest im Kalender ankreuzen. Partys werden auch regelmäßig in der Tuchfabrik gefeiert.
Aber auch Unternehmen wie das  VW-Autohaus Schulze oder die Friedhofsgärtnerei Köhler oder das Bestattungshaus Menzel haben hier eine feste Adresse. Sylke Köhler übernahm im Jahr 1989 die Gärtnerei ihrer Familie. 1911 wurde diese gegründet. In den Gewächshäusern gibt es derzeit viel zu tun für die Friedhofsgärtnerin. 5000 Steifmütterchen blühen hier in allen Farben. Auch die Beet -und Balkonbepflanzung hat sie bereits fest im Blick.
Eine Augenweide der Straße ist die Nummer 44. Der einstige Hannoveraner Peter Finkenstedt hatte sich einst bei einem Besuch in der Stadt  in das verfallene Gebäude, aus dem bereits Bäume herauswuchsen, verliebt. Aus der Ruine hat er wieder ein prachtvolles Gebäude gemacht – ein Musterbeispiel dafür, wie durch private Investoren und Engagement  die Straße und die Stadt aufgewertet werden können.


| Teilen |

Anzeige

Schreibe einen Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren