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Schnelles Netz für den Spreewald

31. März 2017 | Von | Kategorie: Region | | Teilen

Breitbandausbau im Reservat bis 2019.

Region (mk). Diana Pfeufer, Regiomangerin Brandenburg bei der Telekom bringt es auf den Punkt: „Bei der Situation im Spreewald kann von einer Unterversorgung keine Rede sein. Hier ist eigentlich nichts da.“ Mit „nichts“ meint sie auf einer Informationsveranstaltung in Burg am Mittwoch das schnelle Internet oder anders gesagt: Glasfaser im ländlichen Raum.
Nicht nur der Tourismus sondern auch die Einheimischen und vor allem die Unternehmen sollen nun vom schnellen Internet profitieren, erklärt die Burger Amtsdirektorin Petra Krautz. Sind die Baugenehmigungen durch die
jeweiligen Kommunen da, kann es sofort losgehen mit dem Ausbau, erklärt  Diana Pfeufer, wohl wissend dass im weitläufigen und vom Fließe durchzogenen Biosphärenreservat eine Mammutaufgabe auf die Telekom wartet. Bis September 2019 sollen die Spreewälder mit 50MBit pro Sekunde surfen können. Das Reservatsgebiet mit Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald werden gleichzeitig angegangen.  Im September soll der umfangreiche Ausbau beginnen. Im Spree-Neiße -Kreis profitieren  Burg, Müschen, Drachhausen,  Drehnow, Guhrow, Peitz, Tauer, Werben, Brahmow, Ruben, Schönhöhe, Dissen, Striesow, Turnow, Preilack,Brodtkowitz und Maust. Im OSL-Kreis profitiert Vetschau mit seinen Ortsteilen vom schnellen Internet. Kleiner Wehrmutstropfen: In Burg ist weder Kolonie noch Kaupen in dem Förderprogramm drin und auch Schmogrow, Fehrow  und Briesen müssen sich noch gedulden. Bei Schmogrow-Fehrow steht noch die Funklösung im Wege. Hier ist die Förderung noch nicht ausgelaufen. Bei Briesen berücksichtigt das Förderprogramm des Landes nur Gebiete mit einer Internetgeschwindigkeit unter 6 MBit pro Sekunde. Gleiches gilt etwa auch für Drebkau. Nach und nach sollen aber auch diese Lücken geschlossen werden. Anträge für ein aktuelles Bundes-Förderprogramm sind bereits gestellt. Auch der Burger Außenbereich soll dann erschlossen werden. Auf die Gemeinden kommt ein Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent zu, erklärt Petra Krautz.


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