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Forst: Staubfilter fürs TV abgeschaltet

13. April 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Forst | | Teilen

Antwort B war richtig – In unserer letzten Ausgabe hatten wir das Forster Eltwerk gesucht

Leser erinnern sich an das Forster Eltwerk, das längst abgerissen ist.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Dr. Wolfgang Rasim. Er schreibt folgendes: „Hier sind vom Bahnübergang Badestraße aus gesehen die Gleise für die damalige Bekohlung für das Eltwerk zu erkennen, im Hintergrund Kohlebunker, Kesselhaus und Schornstein. Im Gebäude rechts befanden sich die Transformatoren und Schalteinrichtungen für die Verteilung und Weiterleitung des Stroms. Es war schon beeindruckend, als ich mich in den Jahren 1962/63 anlässlich der  Inspektionsgänge als Schichtelektriker rund einen Meter von den 50-kV- Sammelschienen entfernt bewegte. An einer Innenwand dieses Gebäudes befanden sich noch Isolatoren einer ehemaligen Fernleitung mit der Ziel- Beschriftung  ‘Sommerfeld’, dem heutigen Lubsko.
Dass ich damals auf mündliche Anweisung an Wochenenden um 20 Uhr im Interesse eines störungsfreien Fernsehempfangs in der Umgebung die Lurgi-Anlage für die Staubfilterung des Rauchgases abschalten musste, hatte ich an dieser Stelle ehemals erwähnt. Der jetzt hier installierte  Solarpark stellt jedoch gegenüber dem ehemaligen Eltwerk bezüglich der gelieferten Energie, Versorgungssicherheit und technisch/ ökonomischen Sinnfälligkeit eine Lächerlichkeit dar. Somit wird die von Minister Gabriel im Jahr 2014 einmalige öffentliche Äußerung in Kassel bestätigt, dass wir bezüglich der Energiewende von den anderen in Europa für Bekloppte gehalten werden.“


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