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Senftenberg: Schnaps gab’s aus dem Holzfass

21. April 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg | | Teilen

A war richtig – wir hatten mit der letzten Ausgabe den Ort Klettwitz erreicht

Leser erinnern sich an Klettwitzer Knopmühle / Durch Grube vernichtet.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Liesbeth Dolke aus Schipkau. Sie schreibt folgendes: „Die Lösung ist an der Klettwitzer Knopmühle. Wir sind als Kinder dorf oft baden gewesen. In der Gaststätte gab es immer eine warme Bockwurst und eine Limmo dazu. Mehr konnten
wir uns nicht leisten, da wir sechs Kinder waren. Mit unserer Mutti war es nicht allzuweit zu laufen.Ein Fahrrad hatten wir leider nicht.“
Volkmar Rösler schreibt: „Es ist natürlich die Knopmühle. Ich bin im Jahr 1959 in Klettwitz geboren, da muss man das wissen. Die Alten erzählten, dass es dort mal Schnaps aus dem Holzfass gab. Ist lange her.“
Franz Bergmann schreibt: „Zu sehen ist natürlich die Klettwitzer Knopmühle. Sie befand sich westlich der Treuhandsiedlung in der Nähe des heutige VfB-Sportplatzes. Es handelte sich um ein reizvolles Ausflugslokal, das wunderschön gelegen war. Im Teich konnte man auch baden. Zudem gab es in der Gastwirtschaft Speisen für jeden Geldbeutel. Zu DDR-Zeiten holte der Bergbau die Mühle. Die Grube Klettwitz war bereits in den 1950er-Jahren aufgeschlossen worden. Heute lassen sich an der Grenze zwischen gewachsenem und gekippten Boden noch letzte Reste der Mühle erahnen. Dazu gehört beispielsweise Vertiefungen, die zum Teich gehörten sowie Bäume, die einst die Zufahrt markierten. Schade, dass es die Knopmühle heute nicht mehr gibt.


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