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Raddusch schafft neue Besucher-Anreize

12. Mai 2017 | Von | Kategorie: Spreewald | | Teilen

Natürlich werden zum Radduscher Hafenfest an diesem Samstagnachmittag auch Kahnfahrten angeboten. Mit Trachtentanz und Blasmusik ist für Unterhaltung gesorgt. Auch für Kinder gibt es Angebote zum Toben Foto: Peter Becker

 

Hafenfest an diesem Samstag / Spreewalddorf ist einen Ausflug wert.

Raddusch (mk, pb). Mit dem Radduscher Hafenfest an diesem Samstag um 14.30 Uhr startet das Spreewalddorf Raddusch offiziell in die Saison. Neben der Rudelübergabe sind hier die spreewaldtypischen Trachtentänze zu erleben. Ein Geheimtipp sind hier die leckeren Plinse. Für Stimmung sorgen die Goyatzer Blasmusikanten und ab 19 Uhr kann unter freiem Himmel bis in die Nacht getanzt werden. Neben zwei neuen Brücken entwickelt sich der idyllische Naturhafen stetig weiter. Entlang des Weges zum Radduscher Hafen entstehen derzeit mehrere Meter hohe Holzskulpturen mit Motiven aus Natur und Sagenwelt des Spreewaldes. Der Kettensägekünstler Andreas Metzler aus Teuchern (Burgenlandkreis) arbeitet diese aus den Pappelstümpfen heraus. Unterstützung bekommt er dabei auch vom Radduscher Peter Schapp, der den Kontakt hergestellt hat. Unter den Skulpturen wird am Ende der noch Wochen andauernden Arbeiten auch eine Bank in Hechtform sein. Hier können sich die Gäste ausruhen und den Blick über die Wiesen und zur nahen Alpakafarm genießen. Zum Brandenburger Dorf- und Erntefest verfügt dann das Spreewalddorf über eine weitere Attraktion. Der Weg mündet unmittelbar in den ebenfalls noch bis dahin entstehenden Libellen-Lehr- und Kunstpfad ein.
Vor den Radduscher Fährleuten steht ein ereignisreiches Jahr. Der Jahreshöhepunkt für ist ohne Zweifel das Brandenburger Dorf- und Erntefest am 9. und 10. September mit einem hohen Besucheraufkommen. Eine große Herausforderung hat die Fährgemeinschaft mit dem Kahnkorso am Sonntag zu bestehen.
Raddusch ist und hat allerdings mehr, als nur Kahnfahren oder Paddeln. Zahlreiche Unterkünfte sind entstanden, die Slawenburg ist ein Besuchermagnet geworden und auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Urlaub kurzweilig zu gestalten. Immer beliebter werden die geführten Alpaka-Wanderungen entlang der Radduscher Kahnfahrt. Der Ortschronist Manfred Kliche bietet geführte Touren auf dem historischen Rundweg ebenso an, wie auf dem Moorlehrpfad. Beide Wege können auch individuell begangen werden. Der Moorlehrpfad gilt als der erste Wanderweg, der praktisch ohne Beschilderung auskommt. Eine GPS-Karte kann aus dem Netz heruntergeladen werden, sie dient der Navigation. Unterwegs findet der Wanderer an den Mooren eine Tafel, auf der sich ein QR-Code befindet. Über den Link kann der Wanderer die Karte nachladen und mehr Informationen über die Moore bekommen.


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