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Burg: Armee tyrannisiert wendisches Volk | 10. Sagennacht zu Pfingsten

26. Mai 2017 | Von | Kategorie: Spreewald, Unterhaltung & Freizeit | | Teilen

Na klar: Die quirligen Lutkis fehlen auch in diesem Jahr bei der Spreewälder Sagennacht nicht. Zu Pfingsten verwandelt sich der Burger Bismarckturm, dessen 100. Geburtstag übrigens am 2. September gebührend gefeiert wird, in eine wendische Sagenwelt. Die Schlangenkrieger-Armee tyrannisiert hier das wendische Volk Fotos: Amt Burg

10. Spreewälder Sagennacht zu Pfingsten im Kurort Burg bietet tolle Show vor Traumkulisse.

 

Burg (MB). Geheimnisvolle Sagen, Liebe und Eifersucht, eine traumhafte Kulisse, viel Magie, spannende Kämpfe – das sind einige der Zutaten für die Spreewälder Sagennacht, die vom 3. bis 5. Juni, ab 19 Uhr, auf den Burger Schlossberg einlädt.
Im dritten Teil der Wendenkönig-Saga unter dem Titel „Die Hoffnung“ begeben sich die beiden Lutki Jolka und Jorko erneut auf die Reise in die Vergangenheit, wo der neue Schlangenkönig Wuž eine Schlangenkrieger-Armee aufgestellt hat, die das wendische Volk tyrannisiert. Wendenkönig Prebislaw vermag es nicht, sein Volk zu schützen. Er hat seine Königspflichten stark vernachlässigt, weil er die Trennung von seiner geliebten Lina nicht verwinden kann. Lediglich sein Vetter Bolko versucht noch, das Volk vor der Willkür von Wuž´s Soldaten zu schützen. Dabei wird er verwundet. Nur gut, dass just zu diesem Zeitpunkt die beiden Lutki Jolka und Jorko von ihrer Zeitreise aus der Gegenwart zurückkehren und Bolko helfen können. Nach wie vor ist es ihr Ziel, die Krone des Wendenkönigs zu finden, welche dem Besitzer besondere Kräfte verleiht. In einem Traum erscheint Jorko die ehemalige Schlangenkönigin Kralowka und gibt ihm einen hilfreichen Hinweis. Inzwischen hat Prebislaw erfahren, dass Lina und ihrer beider Sohn einer Intrige seiner Ehefrau Woda, Tochter des Wassermannes, zum Opfer gefallen sind. Daraufhin verlässt er sie endgültig. Woda verkraftet die Kränkung nicht. Sie und Wuž, der Woda bereits lange zur Ehefrau begehrt, sinnen auf Rache an Prebislaw Das Vorprogramm: „Kara im Lutkiland – Kara w kraju Lutkow“
Bereits im Vorprogramm entführt Kara in das Lutkiland. Die wundervolle Geschichte aus der Feder von Frank Kossick, Thomas Wiesenberg und Bodo Bärwinkel und uraufgeführt 2012 vom Musical Fantasia in der Stadthalle Cottbus, ist nun von der Kulturakademie Niederlausitz (KuLa) für die Spreewälder Sagennacht neu bearbeitet worden. In ihrem Traum reist Kara in das Lutkiland und lernt hier die Sagenfiguren wie den Plon, den Blud, den Schlangenkönig und den Wassermann kennen und muss einige Abenteuer bestehen, um wieder nach Hause zu kommen.
Unter der Regie von Anja Panse spielen, tanzen und singen Schülerinnen und Schüler des Niedersorbischen Gymnasiums, wo die KuLa im AG-Bereich tätig ist.
Zum Abschluss erwartet die Zuschauer wieder ein sagenhaftes Feuerwerk. Eine Überraschung zur 10. Spreewälder Sagennacht verspricht Feuerwerker Sebastian Hoferick, Geschäftsführer der Potsdamer Firma Pyro-Passion, die 2016 erstmals das Abschlussfeuerwerk inszenierte.
Karten für die Spreewälder Sagennacht sind zum Vorverkaufspreis von 20 Euro (Abendkasse 25 Euro) in der Touristinformation im Haus des Gastes in Burg Spreewald, Am Hafen 6, Tel. 035603 750160, sowie in allen CTS-Verkaufsstellen erhältlich. Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren zahlen 8,50 € (AK 10,50 Euro). Kinder bis 11 Jahren haben freien Eintritt. Es besteht kein Sitzplatz-Anspruch. Das Mitbringen von Sitzmöglichkeiten (Hocker, Stühle, Decken) ist erwünscht.  Nicht erlaubt ist das Mitbringen von Schirmen, Speisen und Getränken.  Kostenfreie Parkplätze stehen ausreichend   zur Verfügung.


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