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Schwarze Pumpe: Gips sorgt für Arbeitsplätze

23. Juni 2017 | Von | Kategorie: Spremberg | | Teilen

Dr. Klaus-Peter Schulze und Raik Nowka während der Besichtigung der Pumpschen Knauf-Fabrik
Foto: Büro MdB

Dr. Klaus-Peter Schulze und Raik Nowka besuchen Knauf-Werk.

Schwarze Pumpe (MB). Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Raik Nowka hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze (beide CDU) das Spremberger Werk der Knauf Deutsche Gipswerke KG besucht. Neben einer Führung durch das Werk, bei dem die Gäste die Herstellung der jedem Hobbyhandwerker bekannten Gipsbauplatten sehen durften, tauschen sich die Beteiligten zu aktuellen Themen der Bundespolitik aus, die u.a. die Baubranche betreffen, zu der die Knauf Gruppe mit ihren Produkten gehört. Dabei ist für das Werk in Spremberg wichtig, in welcher Größenordnung der benötigte Gips weiterhin verlässlich und hochwertig zur Verfügung steht. Dieser entsteht bei der Rauchgasentschwefelung im Kraftwerk Schwarze Pumpe. Die von Linken und Grünen geforderte Stilllegung von Braunkohlekraftwerken hätte zur Folge, dass ca. sechs Millionen Tonnen Naturgips zusätzlich abgebaut werden müssen. Wenn auch perspektivisch an die Verarbeitung von Naturgips oder recycelten Gips gedacht werden muss, ist die Verwendung von Rea-Gips des Kraftwerkes ein wichtiger Standortvorteil.
Die Bauplatten der hauseigenen Marke „danogips“ werden in einer Sieben-Tage-Woche produziert. 89 hochqualifizierte Mitarbeiter zählt das Werk in Schwarze Pumpe, seit 2016 wird erstmalig ausgebildet. Ca. 60 Lkw von regionalen mittelständischen Speditionen verlassen täglich das Werk, sodass man von mittelbaren Arbeitsplätzen in Höhe von noch einmal 150 Arbeitnehmern in der Logistikbranche sprechen kann.


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