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Halbe Sache

30. Juni 2017 | Von | Kategorie: Kommentar | | Teilen

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j.heinrich@cga-verlag.de

Sommer, Sonne, Garten-, Stadt- und Strandfeste. Terrassennächte, Sport- und Dorffeste oder auch Kofferpa-cken. Uns ist nach Urlaub, feiern und relaxen. Das halbe Jahr liegt hinter uns. Bevor die zweite Hälfte richtig in Gang kommt, liegt da eine weite Strecke Ungewissheit vor uns. Kaum Termine, nicht einmal solche für Theaterring oder Konzertanrecht. Die Welt schaltet auf Pausenmodus. Vielleicht nicht die ganze, aber doch ein guter Teil in unserer Nähe.
Das halbe Jahr ist um. Aber wer gibt sich schon mit halben Sachen ab. Am Ende zählt nur das Ganze. Auch das ganze Jahr. Wirtschaftlich ja sowieso. Unternehmen achten darauf, dass die Sommerflaute nicht zu arg in die Bilanz schlägt. Erfolgreich bleibt am Ende nur, wer sich keine schwarzen Löcher geleistet hat. Das trifft schon für jedermann in der Schule zu, setzt sich in Lehre und Studium fort und gilt ein reiches Leben lang.
Auch übrigens in der Politik. Die verschnauft lokal ein wenig, nachdem sie sich an unproduktiven Verwaltungsthemen verausgabt hat. Wo sollen die Kreisgrenzen verlaufen, für die sich im wirklichen Leben kaum jemand interessiert?
Aber jetzt beginnt ja Halbzeit zwei des erwartungsgeladenen Wahljahres 2017. Sommer, Sonne, Terrassennächte? Die große Politik dürfte sich das eigentlich jetzt nicht mehr leisten. Die „Kundschaft“ dieser Branche wartet auf Angebote, die ein wenig mehr bieten, als Schulz’sche Zahlenspiele. Steuernumverteilung hat wenig Programmatisches. Eigentlich gar nichts. Wann bringt denn die SPD nun ihre Strategie? Was setzen CDU und die anderen dagegen?
Das zweite Halbjahr hat begonnen. Aber eben vorerst nur mit halben Sachen. Wann kommt das Ganze?


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