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Neue Suchtberatung in Forst

30. Juni 2017 | Von | Kategorie: Forst & Döbern | | Teilen

Forst: Umzug am 7. Juli in die Amtstraße 2.

Forst (MB). Rund 1 300 Betroffene und Angehörige in der offenen, suchtmittelunabhängigen Beratung seit dem Jahr 2004. Je nach Bedarf ca. 10 Einzel- oder Gruppentherapiestunden pro Person. Bis zu 12 Vermittlungen von abhängigen Menschen aus Forst und dem direkten Umland in eine
stationäre oder ambulante Therapie jedes Jahr. Das sind aktuelle Zahlen der Suchtberatung Forst, welche am 7. Juli 2017 ihren neuen Standort (Amtstraße 2) für die Fachöffentlichkeit vorstellen wird. Über 12 Jahre war die Suchtberatung Forst (betrieben vom Suchthilfeträger Tannenhof Berlin-Brandenburg) auf dem Gelände des Park 7 beheimatet. Nachdem die von der Stadt und dem Park 7 e.V. geplante Umgestaltung des Geländes im Jahr 2016 aus Kostengründen nicht realisierbar war, musste der Park 7 e.V. zum Jahresende 2016 leider Insolvenz anmelden. Damit stand direkt „zwischen den Feiertagen“ auch die Weiterarbeit der Suchtberatung plötzlich in Frage. Glücklicherweise konnte der Tannenhof Berlin-Brandenburg dann innerhalb von zwei Monaten doch noch ein gut geeignetes neues Domizil finden. Die Sozialverwaltung des Landkreises Spree-Neiße hat die Mehrkosten für den Park 7 in dieser schwierigen Zeit dankenswerterweise mitgetragen. Als neuer Standort wurde eine taktisch gute und öffentlichkeitswirksame innerstädtische Ladeneinheit bezogen und die Suchtberatung befindet sich nun direkt im Forster Stadtzentrum! Damit wird ganz deutlich gezeigt: Riskanter Konsum, Missbrauch und Sucht sind alltägliche Erscheinungsformen des gesellschaftlichen Lebens.


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