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Aus gubener Achtklässlern werden Handwerker

7. Juli 2017 | Von | Kategorie: Guben | | Teilen

Auch das Verputzen von Wänden will erst mal gelernt sein. Die Jugendlichen waren mit Herz und Verstand bei der Sache F: pr.

Gubener Schüler der Europaschule probieren sich im Hämmern, Sägen, Bohren aus.

Guben. „Welcher Beruf passt zu meinen Interessen und Fähigkeiten?“ Vor dieser Frage steht wohl jeder einmal, wenn das Ende seiner schulischen Laufbahn näher rückt. Die Schule unterstützt die Jugendlichen in dieser sensiblen Lebensphase der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche.  Guben. „Welcher Beruf passt zu meinen Interessen und Fähigkeiten?“ Vor dieser Frage steht wohl jeder einmal, wenn das Ende seiner schulischen Laufbahn näher rückt. Die Schule unterstützt die Jugendlichen in dieser sensiblen Lebensphase der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche.

 

Lernen in Werkstätten

 

Für  die Achtklässler der Europaschule Guben hieß es in dieser Woche Berufe zu entdecken. In Kooperation mit dem Gemeinnützigen Berufsbildungsverein Guben absolvierten die Schüler die Werkstadttage im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms. Sie konnten sich fünf Tage lang in schuleigenen Werkstätten in einem von fünf Berufsfeldern ausprobieren. Zu Beginn des Schuljahres testeten sie ihre eigenen Fertigkeiten und Kompetenzen bei der Potenzialanalyse. An die praktische Erprobung ging es im März während der sogenannten Orientierungswoche. Hier probierten sich die Jugendlichen für jeweils einen Tag in den  Berufsfeldern Holz, Metall, Farbe, Hauswirtschaft und Garten aus. In dieser neuen Lernumgebung konnten sie sich fernab der Schulbank von einer neuen Seite präsentieren und eigene Stärken entdecken. Unter realitätsnahen Ausbildungsbedingungen hatte jeder die Möglichkeit herauszufinden, welches Berufsfeld zu ihm passt.

 

Junge Handwerker

 

Während der vergangenen Tage konnten die Schüler nun tiefer in das Berufsfeld ihrer Wahl vordringen. Sie wurden dabei von erfahrenen Ausbildern des Vereins GBV Guben angeleitet. In den gut ausgestatteten Räumen der Europaschule wurde gebohrt, gesägt gehämmert, gespachtelt, genäht, gebügelt und gekocht. Das äußere Umfeld gewann durch die Arbeit im Bereich Garten- und Landschaftsbau. Am Ende steht für alle das gute Gefühl, durch eigene Arbeit etwas selbst geschaffen zu haben. Für die Jugendlichen ist es Anerkennung und Motivation zugleich. Sie werden am Ball bleiben und können dabei auf die Hilfe der Projektpartner zählen.Als bundesweites Projekt ist das Berufsorientierungsprogramm in das Berufsorientierungskonzept der Europaschule eingebettet und wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung finanziert. R. Göbel


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