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Cottbus: Denkmalschutz trifft Moderne

14. Juli 2017 | Von | Kategorie: Cottbus | | Teilen

Schritt für Schritt hat sich diese Häuserzeile gegenüber dem Schillerplatz zu einem Hingucker entwickelt. Fast alle Fassaden strahlen in neuem Glanz Fotos: J.Kurze

Die Wernerstraße ist mehr als ein attraktiver Standort für innerstädtisches Wohnen.

Cottbus (jk). Zwischen Bahnhofstraße und Schillerstraße verläuft als dritte Parallele die Wernerstraße von Norden nach Süden. Die ersten Wohnhäuser entstanden um 1870, damals trug die Straße noch den Namen Grünstraße. Die Umbenennung der Grünstraße und der Neuen Grünstraße erfolgte im Jahre 1914 nach der Amtszeit des ehemaligen Oberbürgermeister und Ehrenbürgers Paul Werner. Anfangs gab es auch noch keine Vorschriften zur Straßenbreite. Auf dem Abschnitt der abgerissenen Produktionsgebäude der „Alten Teppichfabrik“, der späteren „Vereinigten Smyrnaer Teppichfabrik AG“, wächst der „Wohnpark im Theaterviertel“ in der Wernerstraße 1 bis 3 in erfreulichem Tempo. Hier errichtet das Cottbuser Unternehmen BAUTEC insgesamt 39 barrierearme Wohnungen von ca. 75 bis 160 m², in denen Familien, Paare oder Singles ihr neues Zuhause finden. Zum 1. Tag der offenen Tür am 10. Juli kamen zahlreiche Interessenten, konnten Fragen zur Ausstattung klären und – gut behelmt – auch schon mal das Innenleben entsprechend dem Baufortschritt begutachten. „Die vier BAUTEC-Mitarbeiter waren jederzeit in Besichtigungen eingebunden und haben den Gästen die im Bau befindlichen Wohnungen gezeigt. Vor Ort wurden weitere feste Wohnungsreservierungen vorgenommen.“, so Nicole Rauer, Leiterin Immobilienvertrieb von BAUTEC. Der Rohbau der Häuser 1 und 2 ist samt Dach bereits abgeschlossen, Haus 3 befindet sich im Rohbau. Die ersten Eigentümer ziehen Ende 2017 ein. Und wer eine Wohnung und den eigenen Garten mitten in der Stadt haben will, der sollte sich jetzt schnell bei der BAUTEC informieren, denn es sind nur noch wenige Wohnungen (mit Garten) frei. Gegenüber gibt es Wohltaten für Körper und Geist. Nach dem Hippokrates-Motto „Zur Heilung des menschlichen Körpers ist das Wissen um die Ganzheit der Dinge notwendig“ geben Naturkosmetikerin Maud Proft und Heilpraktiker Uwe Proft Anwendungen und Massagen zur ganzheitlichen Heilung und Förderung der Gesundheit. Ihre Erfahrungen fließen ein in Wirbelsäulentherapien, aber auch in Mentaltraining, Meditationen und Behandlungen des Nervensystems zur Stressbewältigung. Auffallend ist das prachtvoll sanierte Haus aus der Gründerzeit an der Ecke August-Bebel-Straße und Wernerstraße. Hier hat auch die Rechtsanwältin Sandra Nakonz seit Juli 2016 ihr neues Domizil. Ihre Spezialgebiete sind Vertrags- und Schadensersatzrecht, Arbeitsrecht und Familien- und Erbrecht sowie Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht. Die Karl-Liebknecht-Straße trennt die Wernerstraße erneut, auf der anderen Seite ist sie nun aber eine Sackgasse. Neben vielen Wohngebäuden haben hier zahlreiche Unternehmen und Bildungseinrichtungen ihre Adressen. Das gelbe Gebäude in der Wernerstraße 27 wurde in den Cottbuser Adressbüchern erstmals 1934 als Geschäftsgebäude für Landesprodukte und Düngemittel erwähnt. Zahlreiche Um- und Anbauten lassen den Bau mit Flachdach inzwischen etwas unproportional erscheinen. Auch momentan wird wieder einmal umgebaut: Mathias Natusch, Geschäftsführer von Elektro Natusch und dem Rollladen & Insektenschutz Service, schafft gemeinsam mit seinem über 25 Mann starken Team verbesserte Arbeits- und Lagerräume. Seit 1990 wird mit „Hertz und Hand“ das inhabergeführte Unternehmen ausgebaut. Referenzobjekte wie das Stadion der Freundschaft, die Lausitzarena Sportzentrum Cottbus, das Carl Blechen Carré Cottbus oder das Carl-Thiem- Klinikum Cottbus sprechen für die Zuverlässigkeit des Unternehmens. Die kurzfristige Installation einer Baustromversorgungsanlage wird ebenso prompt erledigt wie die Anfertigung von Insektenschutzrollos oder der Einbau einer einbruchhemmenden Rollladeneinrichtung. Gleich nebenan ist der Firmensitz von Torsten Michling, dem Spezialisten für Werkstattausrüstung. Auf der Grundstücksgrenze steht eine Vierseitenuhr mit sich drehenden Logo-Feldern. „ Die haben wir alleine wieder zum Laufen bekommen, sowohl den mechanischen Antrieb als auch die Funkkalibrierung“, so Torsten Michling. Auch im nächsten Straßenabschnitt entsteht Neues: über den Baufortschritt des Passivhauses in der Wernerstraße 32 wurde kürzlich schon berichtet.

Großes Interesse trotz Nieselregen gab es beim Tag der offenen Tür am 10. Juli am „Wohnpark im Theaterviertel“


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