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Lauchhammer: Netzwerk unterstützt kleine Neelia

14. Juli 2017 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland | | Teilen

Familienpatin Steffi Jablonka überreicht als Willkommensgeschenk im Netzwerk Gesunde Kinder einen Babyschlafsack an Sabine Peuker und die kleine Neelia Foto: Klinikum NL/Rasche

„Gesunde Kinder“ hilft in Senftenberg und Lauchhammer 2000 Babys.

Lauchhammer (MB). Neelia Peuker, geboren am 10. Juni, ist das 2000. Baby im Niederlausitzer Netzwerk „Gesunde Kinder“ gewesen. Das Mädchen wurde im Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer geboren. Für Sabine Peuker (32) und Marcus Heintke (37) aus Lauchhammer ist Neelia das dritte Kind. Von 2014 bis Anfang dieses Jahres nahm Sabine Peuker bereits mit Tochter Marleen am Netzwerk teil. Beim ersten Kind kannte sie das Netzwerk „Gesunde Kinder“ noch nicht. Familienpatin von Neelia ist Steffi Jablonka (35). Die Lauchhammeranerin engagiert sich bereits seit 2012 ehrenamtlich als Familienpatin im Niederlausitzer Netzwerk. Neelia ist nun mittlerweile das zwölfte Kind, das Steffi Jablonka seit 2012 als Familienpatin begleitet.
Zunächst hat Steffi Jablonka, wie alle ehrenamtlichen Familienpaten, eine Ausbildung absolviert. „Mit den Patenschulungen zu Themen wie zum Beispiel Ernährung, Vorsorge, Gesprächsführung und Sprache werden die zukünftigen Paten auf ihre Tätigkeit vorbereitet und erhalten aktuelles Wissen rund um Familie und Gesundheit“, erläutert Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks „Gesunde Kinder“.
„Ich finde es sehr gut, einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, der direkt nach Hause kommt“, sagt Sabine Peuker über das Netzwerk. „Steffi kümmert sich um meine Fragen und Anliegen. Sie ist immer für einen guten Rat da. Toll finde ich auch die vielen Kurse, die vom Netzwerk für die Eltern angeboten werden“, sagt sie. Sabine Peuker hat schon an zahlreichen Kursen der Elternakademie des Netzwerks teilgenommen, darunter Babymassage, Trotzalter und Erste Hilfe.
Die Kurse der Elternakademie sind ein kostenfreies Angebot für alle Netzwerk-Familien. Darüber hinaus können auch interessierte Eltern und Großeltern teilnehmen, die nicht im Netzwerk „Gesunde Kinder“ teilnehmen. Sie zahlen dafür einen kleinen Obolus. „Die Kurse erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit, und auch die Väter sind immer häufiger mit dabei“, weiß Daniela Graß. „Für die werdenden Papas haben wir auch extra Angebote, wie zum Beispiel unseren Geburtsvorbereitungskurs „papa.ante.partus von Männern für Männer.“
Seit Juni 2006 gibt es das Niederlausitzer Netzwerk „Gesunde Kinder“ im OSL-Kreis. Die Idee kam von den Geschäftsführern des Klinikums Niederlausitz. Mittlerweile kann das Netzwerk auf eine Erfolgsgeschichte mit über 2000 Kindern, rund 1700 Familien, etwa 230 Familienpaten und über 150 Netzwerk-Partnern seit der Entstehung zurückblicken.Weitere Informationen im Internet unter www.netzwerk-gesunde.kinder.de


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