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In die Cottbuser Innenstadt fließt weiterhin viel Geld

11. August 2017 | Von | Kategorie: Cottbus | | Teilen

Hier an der Stadtmauer soll eine Flaniermeile entstehen. Allerdings ist es um den Investor für das Einkaufszentrum derzeit sehr ruhig geworden Foto: Mathias Klinkmüller

Stadt definiert sechs Schwerpunktaufgaben / Flaniermeile steht ganz oben.

Cottbus (jk,mk). Die Sanierung der Cottbuser Innenstadt ist so gut wie abgeschlossen. 113 der 125 Hektar Modellstadt – Fläche sind saniert. 84 Millionen Euro fließen seit einem Vierteljahrhundert in 355 Gebäude, 135 Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen. Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe ist hocherfreut über das riesige Interesse bei den Modellstadtspaziergängen. Cottbus hat eine attraktive Innenstadt, erklärt sie stolz. In der Schlussetappe hat die Stadt bis 2019 noch viel vor. Zu den sechs Schwerpunkt-Aufgaben gehört die geplante Flaniermeile an der Stadtpromenade einschließlich einer Radwegeverbindung sowie der Gestaltung des Postparkplatzes. Zudem sollen Fenster am denkmalgeschützten Rathaus saniert werden. Der Investor des neuen Einkaufszentrums wolle in diesem Jahrallerdings nicht mehr mit dem Bau beginnen. Anschreiben der Stadt dazu blieben vom Investor bislang unbeantwortet, sagt Marietta Tzschoppe. Eine ganz neue Aufenthaltsqualität soll durch die Neugestaltung des Oberkirchplatzes geschaffen werden. Die Bauarbeiten sollen zwischen den Stadtfesten 2018 und 2019 erfolgen. Hinzu kommt die Sanierung der Magazinstraße. Auf dem Grundstücke des früheren Wichernhauses entstehen 60 moderne Wohnungen. Etwa 100 weitere Wohnungen sowie Tages-und Dauerpflegeplätze werden für das Quartier um den Neustädter Platz geschaffen. Für den Parkplatz Mehringstraße/Freiheitsstraße ist eine Bebauung vorgesehen. Im kommenden Jahr wird die Rudolf-Breitscheid-Straße inklusive des Parkplatzes Rossstraße saniert. Pläne gibt es für einen Abriss mit darauf folgender Wohnbebauung für das ehemalige Brauerei-Grundstück an der Bürgerstraße. Saniert wird auch ein Haus in der Taubenstraße. In der Nachbarschaft sollen Garagen entstehen. Für Gebäude im Quartier zwischen Sprem, Mühlenstraße, Altmarkt und Scharrengasse gibt es Sanierungsbedarf. Die Arbeiten im Wendischen Museum laufen bereits. Das gesamte Sanierungsvorhaben im Rahmen der „Modellstadt Cottbus-Innenstadt“ wird 2019 abgeschlossen sein.


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