Dienstag, 19. September 2017 - 13:48 Uhr | Anmelden

Anzeige

Spremberg: ASAHI feiert am 9.9. im Doppelpack

1. September 2017 | Von | Kategorie: Sport, Top-Themen | | Teilen

Beim Deutschen Jugendpokal in Senftenberg vor zwei Jahren haben die jungen ASAHI-Kämpfer aus Spremberg ordentlich abgeräumt Foto: KSC ASAHI Spremberg

Spremberger Sportverein lädt zu zwei Jubiläen auf Puschkin-Platz ein / Interview mit Dirk Meyer.

Am Sonnabend, 9. September, lädt der KSC ASAHI Spremberg zum Doppeljubiläum ein. Gefeiert wird am Spremberger Puschkinplatz. Welche Attraktionen auf die Besucher warten und wo der Verein derzeit steht, verrät Vorstandsmitglied Dirk Meyer im Interview.

Was wird am 9. September bei ASAHI genau gefeiert?
Wir begehen zehn Jahre KSC ASAHI Spremberg (Gründung am 11. Juli 2007) sowie 25 Jahre Judo-Team ASAHI. Die Abteilung Judo gehörte bis zum Jahr 2007 zum FSV Spremberg 1895 e.V.) sowie 25 Jahre Karate in Spremberg. Diese Abteilung war bis 2010 in den 1. Spremberger Judoverein Sakura integriert.

Auf welche Höhepunkte dürfen sich die Besucher freuen?
Es gibt ab 14 Uhr ein großes Kinderfest mit vielen Attraktionen, beispielsweise zwei Mega-Rutschen, Hüpfburg, Riesendart, Ponyreiten, Sumo, Kuhmelken, Slackline, Tombola, Torwandschießen und vieles mehr. Bereits gegen 10 Uhr findet ein Kampfsportspektakel mit einem Karate-Lehrgang statt. Um 16 Uhr erfolgt die Verabschiedung von unserer Olympionikin Mareen Kräh.
Wohin wird Mareen Kräh verabschiedet?
Mareen wird offiziell aus der Nationalmannschaft und damit auch vom Leistungssport verabschiedet. Dies möchte sie gern bei ihrem Verein und den Ursprüngen ihrer erfolgreichen Judokarriere machen. Die Verabschiedung übernimmt der Sportdirektor des Deutschen Judobundes, Mark Borchert, und der Präsident des Brandenburgischen Judoverbandes, Daniel Keller.

Was bedeutet die Bezeichnung „ASAHI“ überhaupt?
„ASAHI“ heißt „die aufgehende Sonne“ oder „Morgensonne“ und ist damit das perfekte Sinnbild für unseren aufstrebenden Verein.

Wie hat vor zehn bzw. 25 Jahren alles mit ASAHI angefangen?
Hervorgegangen ist der KSC ASAHI Spremberg aus dem ehemaligen Judoverein SG Dynamo Spremberg, der sich im Jahr 1958 gründete. Als nach der Wende die alte Trainingsstätte nicht mehr genutzt werden konnte, wurde 1992 eine Interessengemeinschaft Judo gegründet. Anno 1993 entstand daraus eine Judoabteilung mit dem Namen Judo-Team ASAHI unter Schirmherrschaft des FSV Spremberg 1895 e.V. Somit kann ASAHI bereits auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Mit 15 Mitgliedern trainierten die Athleten damals noch in einem kleinen Raum am Kirchplatz. Bald mussten sie sich aufgrund der stetig steigenden Mitgliederzahlen um eine neue Trainingsstätte bemühen. Die fanden die Sportler im Jahr 1997 am Puschkin-Platz 1a. Zehn Jahre später folgte mit der Vereinsgründung der nächste logische Schritt. Die ersten Abteilungen waren Judo, Volleyball sowie Fitness- und Gesundheitssport.

Was waren die bislang größten ASAHI-Erfolge?
Dazu gehören zweifelsohne die Olympia-Teilnahme (Platz 9) von Mareen Kräh in Rio sowie ihre WM-Medaille ebenfalls in Rio 2013 und ihre erste EM-Medaille 2006 im finnischen Tampere. Bei den Kindern gab es unseren allerersten Landesmeistertitel durch Jana Hockun im Jahr 1996 (es folgten unzählige weitere), die Deutschen Juniorenmeistertitel durch Mareen Kräh, Sarah Gregor und Luc Meyer und mein persönlicher Höhepunkt: der Gewinn des Deutschen Jugendpokals mit der Mannschaft U 14 weiblich 2015 in Senftenberg!

Wie sieht Ihr persönlicher Rückblick auf die vergangenen zehn bzw. 25 Jahre aus?
Sehr positiv! Anstrengend und kraftraubend, aber mit vielen Erfolgen und tollen Erlebnissen. Wer kann schon sein Hobby zum Beruf machen und dabei noch um die halbe Welt „segeln“. Die Arbeit mit Kindern macht Spaß und hält jung.

Wo sehen Sie Asahi in den kommenden Jahren/Was sind die nächsten Ziele?
Klare Sache: noch mehr Kinder für den Sport begeistern! Deshalb war für uns auch klar, wenn wir feiern dann mit unseren über 250 Kindern im Verein, deshalb auch das große Kinderfest. Neben den vielen Breitensportaktionen wollen wir trotz aller Widrigkeiten in Deutschland weiterhin Talente herausbringen und sie auf eine Karriere im Leistungssport vorbereiten. Die Judoka haben derzeit zwei Sportschüler am Sportgymnasium Jena und vier an der Eliteschule des Sports in Frankfurt (Oder). Bei den Volleyballern befinden sich vier Sportschüler an der Lausitzer Sportschule in Cottbus Natürlich wollen wir auch unsere Aktivitäten und Angebote im Gesundheitssport erweitern und so eine Anlaufstelle für Jung und Alt im Herzen von Spremberg bleiben.

Mit Dirk Meyer sprach Torsten Richter-Zippack


| Teilen |

Anzeige

Schreibe einen Kommentar


Das könnte Sie auch interessieren