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Ein Quantensprung für Branitz

8. September 2017 | Von | Kategorie: Cottbus | | Teilen

Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) im LTV-Interview: ein Quantensprung für Branitz Foto: Hnr.

Pückler und Blechen – Meister der Landschaft / Neues Entree eröffnet.

Cottbus (hnr.) Die Neueröffnung des raffiniert gestalteten Branitzer Besucherzentrums im Gutshof ist am Donnerstag als eine Art Vorausblick auf weit bessere Zeiten der schon jetzt großartigen Stiftung kommuniziert worden. Ab 1. Januar 2018 wird Branitz mit auf 4 Millionen Euro verdoppeltem Jahresetat Landesstiftung sein. Die Stadt, so OB Holger Kelch, bleibt mit 1,3 Millionen Euro unvermindert engagiert. Kulturministerin Martina Münch sprach schon angesichts der qualifizierten Präsentation von einem „Quantensprung für Branitz.“ Dr. Sebastian Saad, Referatsleiter bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, zeichnet den Verlauf der „Glücksfälle“ nach, beginnend bei der mutigen Bewahrung des enteigneten Erbes 1947, als Branitz Museum wurde, bis hin zum Engagement des Münchener Grafen Hermann von Pückler und seiner Familie und vieler Cottbuser ab 1990.
„Hier im Gutshof geht es jetzt hoch hinaus und tief hinein in die Welträtsel“, umschrieb OB Holger Kelch das episodische Entree, das Pücklers Ballonflug und sein Eintauchen auf den Grund der Londoner Themse aufgreift, um spannend in die Kunst von Carl Blechen und Fürst Hermann von Pückler-Muskau einzuführen.


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