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Forst: Aus dem Sattel- wird ein Volksfest

8. September 2017 | Von | Kategorie: Top-Themen, Unterhaltung & Freizeit | | Teilen

Die Organisatoren des Sattelfestes starten ein neues Konzept: der Turnierleiter Hagen Ridzkowski (r.) lädt zu einem Volksfest ein und wünscht sich ein volles Rad- und Reitstadion Fotos: Mathias Klinkmüller

Organisatoren haben sich viel einfallen lassen, um ganze Familie ins Rad- und Reitstadion zu locken.

Forst (mk). Zum 10. Mal findet in Forst vom 15. bis 17. September ein außergewöhnliches Sportereignis der Lausitz statt: Die Verschmelzung von Rad- und Reitsport auf einer Anlage. Dass beide Sättel, Reit- und Fahrradsattel gut zusammenpassen, hat das Organistionsteam rund um den Forster Polizeisportverein bewiesen.
In diesem Jahr wollen die Veranstalter aus dem Sattelfest ein Volksfest für die ganze Familie machen. Jung und alt sollen in das Stadion gelockt werden. Der Turnierleiter Hagen Ridzkowski erklärt, dass die Wirtschaftlichkeit dieses Festes in den vergangenen Jahren zu wünschen übrig ließ. Mit einem völlig neuen Konzept sollen deshalb die Besucher gelockt werden. Am Sattelfestfreitag wird zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Besucher können kostenfrei die ersten Springprüfungen beobachten. Zudem wartet ein Rummel mit historischem Riesenrad, Bungee Trampolin, Eisenbahn, Schießstand und Büchsenwerfen auf die Besucher. Und das Beste: Der Verein finanziert das Rummelvergnügen anteilig mit, sodass die Preise erschwinglich sind. Das Trampolin kostet so nur zwei statt wie üblich fünf Euro und das nostalgische Riesenrad nur einen statt drei Euro. Am Samstag und Sonntag gelten die Eintrittspreisevon acht Euro dann für Steh- und Sitzplätze. So soll vermieden werden, das Plätze frei bleiben von Karten die nicht abgeholt wurden. Wo frei ist, kann also Platz genommen werden. Das tolle Rummelangebot gilt übrigens an allen drei Tagen ab 10 Uhr. Der Samstag gehört ganz den Reitern. Ab 8.30 Uhr gehen die ersten Springprüfungen los. 80 Reiter und 300 Pferde stellen sich den Prüfungen, teilt der Turnierleiter mit. Erstmalig stehen für die Pferde 150 Boxen bereit. Zudem wird es wieder eine Videoleinwand geben, von der auch der Radsport am Sonntag profitieren soll. Höhepunkt des Tages ist der Preis des Autohauses Cottbus. Ab 16.30 Uhr wird hier der Superchampion gesucht. Fünf Sieger der vergangenen Jahre treten gegeneinander an. Dieser Herausforderung stellen sich in der Klasse S*** Lars Nieberg, Rolf-Göran Bengtsson, Michael Kölz, Philipp Schober und Msciwoj Kiecon. In Forst antreten werden auch der Landesmeister Max-Hilmar Borchert und die Landeskader Robert Bruhns, Felix Ewald, Volker Lehrfeld und Volkmar Schadock. Hochkarätiger Reitsport ist also garantiert. Danach ist der Innenraum für alle geöffnet für Musikalisches von Pop bis Klassik, Sportliches mit Sportakrobaten und einer Überraschung zum Abschluss. Das Springen startet am Sonntag ab 7.30 Uhr. Zum Rundenrekordfahren der Steher wird ab 14 Uhr eingeladen. Über 100 Runden garantieren Spannung im Oval.

Zum 10. Sattelfest haben sich die Organisatoren mächtig ins Zeug gelegt, um an drei Tagen ein tolles Volksfest mit Reit- und Radsport zu bieten


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