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Lauchhammer: Rohstahl, Glocken & Museum

8. September 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg | | Teilen

Richtig war natürlich Antwort A – In unserer letzten Ausgabe hatten wir das frühe Eisenwerk in Lauchhammer gezeigt

Leser erinnern sich an das historische Eisenwerk in Lauchhammer.

Nicht ganz einfach war unser jüngstes Rätselbild. Doch einige  Leser haben die korrekte Antwort dennoch gewusst. Dazu gehört Herbert Ramoth aus Cottbus. Er schreibt: „Alle drei in der Bildunterschrift aufgeführten Werke sind Zeugnisse bereits sehr früher bedeutender Industrie in der Niederlausitz. Der Wortlaut in der Bildunterschrift: ‘Der demnächst schon 300-jährige Standort wurde weltberühmt und hat heute noch guten Klang’ ist eindeutig dem frühen Eisenwerk in Lauchhammer zuzuordnen.  Lauchhammer hat eine lange Bergbautradition und bereits im 18. Jahrhundert ein Eisenwerk. Anno 1725 wurde der erste Hochofen in Betrieb genommen. Anfang des 20. Jahrhunderts produzierten dort bereits über 3000 Arbeitskräfte jährlich etwa 250 000 Tonnen Rohstahlerzeugnisse. Lauchhammer entwickelte sich im Laufe der Zeit zur Stadt des Kunstgusses. Die Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer wurde weit über die Landesgrenzen bekannt und hat auch heute noch einen guten Klang.“Nicht ganz einfach war unser jüngstes Rätselbild. Doch einige  Leser haben die korrekte Antwort dennoch gewusst. Dazu gehört Herbert Ramoth aus Cottbus. Er schreibt: „Alle drei in der Bildunterschrift aufgeführten Werke sind Zeugnisse bereits sehr früher bedeutender Industrie in der Niederlausitz. Der Wortlaut in der Bildunterschrift: ‘Der demnächst schon 300-jährige Standort wurde weltberühmt und hat heute noch guten Klang’ ist eindeutig dem frühen Eisenwerk in Lauchhammer zuzuordnen.  Lauchhammer hat eine lange Bergbautradition und bereits im 18. Jahrhundert ein Eisenwerk. Anno 1725 wurde der erste Hochofen in Betrieb genommen. Anfang des 20. Jahrhunderts produzierten dort bereits über 3000 Arbeitskräfte jährlich etwa 250 000 Tonnen Rohstahlerzeugnisse. Lauchhammer entwickelte sich im Laufe der Zeit zur Stadt des Kunstgusses. Die Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer wurde weit über die Landesgrenzen bekannt und hat auch heute noch einen guten Klang.“Katrin Lehmann aus Cottbus schlägt den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart: „Das Eisenwerk Lauchhammer, auf Holzkohle- und Torfbasis betrieben, wird durch die Freifrau von Löwendal am 25. August 1725 mit dem Anblasen des ersten Hochofens gegründet. Damit gilt sie als Geburtshelferin der Industrie in Lauchhammer. 1925 wurde anlässlich der 200-Jahr-Feier des Eisenwerkes das Balancier-Zylindergebläse als technisches Denkmal vor dem Eisenwerk Lauchhammer aufgestellt. Das im Jahr 1993 in Lauchhammer-Ost eröffnete Kunstgussmuseum Lauchhammer stellt die über 200 Jahre alte Geschichte des Kunstgusses in Lauchhammer dar. Das Museum beherbergt, neben Eisen- und Bronzegüssen, als wichtigsten Teil einen etwa 2800 Stücke umfassenden historischen Modellfundus der Gießerei.“Mit dem Glockenguss befasst sich Jens Pumpa aus Cottbus: „Ihren Ursprung hat die Lauchhammeraner Kunst- und Glockengießerei im am 17. Juli 1725 durch die Freifrau Benedicta Margareta von Löwendal gegründeten Lauchhammerwerk. Anfang des 19. Jahrhunderts begann man sich in der Gießerei mit dem Bronzeguss zu beschäftigen. Sporadisch setzte im 19. Jahrhundert in der Gießerei auch die Fertigung von Kirchenglocken ein. Nach dem Ersten Weltkrieg richtete man schließlich eine Bronzeglockengießerei ein, die allein zwischen 1920 und 1939 etwa 500 Glocken hervorbrachte, die in die ganze Welt verschickt wurden. Die Lauchhammeraner Glockengießerei wurde in der DDR zwischenzeitlich eingestellt. Man konzentrierte sich in dieser Zeit eher auf Kunstguss. Heute werden auch wieder Glocken in Lauchhammer gegossen.“Die richtige Lösung kannten auch  Reinhard Borrmann, Heinz Knobloch, Otto Blunck (alle Cottbus), Walter Trzenschik (Großräschen) sowie weitere Leser. Vielen Dank allen fleißigen Schreibern.


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