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Cottbus: „Energie ist Exportschlager“

15. September 2017 | Von | Kategorie: Cottbus | | Teilen

Dem Industriepark Schwarze Pumpe bescheinigen die Experten eine glänzende Zukunft
Foto: TRZ

Lausitzer Unternehmer diskutieren über Digitalisierung und Energiewende.

Cottbus (mk). Energiewende und Digitalisierung. Zwei Worte, die bei vielen Lausitzern keine Begeisterungsstürme sondern Befürchtungen und Ängste hervorrufen. Nicht so bei den Unternehmern. Diese sehen gerade hier die Zukunft für die Lausitz. Das ist das Ergebnis einer Diskussion bei der Industrie- und Handelskammer Cottbus.
Tim Hartmann, Vorstandsvorsitzender der enviaM AG bedauert, dass die Energiepolitik kein Thema im Wahlkampf ist. Mit diesem wichtigen und oft auch komplizierten Thema sei offensichtlich kein Blumentopf zu gewinnen. Dabei sei Energie der Lausitzer Exportschlager für die nächsten Jahre. Mit Kritik hält der Geschäftsführer der Ortrander Eisenhütte GmbH, Bernd H. Williams-Boock, nicht hinter dem Berg. 440 000 Euro überweise er monatlich an die Stromanbieter. Für seine 320 Mitarbeiter hofft er nach der Wahl auf Politiker, die sich mit diesem Thema beschäftigen. „Aufwachen!“ „So geht das nicht!“, sagt er deutlich und meint damit, dass Ostdeutschland für die Energiewende zu zahlen hat. Die Digitalisierung sieht er positiv. So könnten Fehler bei der Eisenschmelze erkannt und verhindert werden. BASF-Chef Jürgen Fuchs erklärt, dass die Digitalisierung eine Chance für Wachstum in der Region ist.
In flexiblen, effizienten und digitalen Kraftwerken sieht der LEAG-Vorstandsvorsitzende Dr. Ing. Helmar Rendez die einzige Überlebenschance für seine Branche.
Einig sind sich alle Teilnehmer, dass Lausitzer Unternehmer beim Thema Energiewende und Digitalisierung Hand in Hand zusammenarbeiten müssen. Die Lausitz habe als Energieregion den größten Exportschlager.


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