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Guben: Wo das Hochwasser wütete

22. September 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Guben | | Teilen

Richtig war natürlich Lösung A – Wir hatten in unserer letzten Ausgabe das Hotel Central in Guben gesucht

Leser erinnern sich an das Hotel Central direkt am Gubener Neißeufer.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Gert Richter. Er schreibt folgendes: „Es handelt sich hier um das Central-Hotel. Das bis heute verheerendste Neiße-Hochwasser suchte im Februar 1897 Guben und Umgebung heim und unterspülte das im Jahr 1830 erbaute Hotel Prinz Karl von Preußen, das abgerissen werden musste. Stattdessen entstand anno 1905 das Central-Hotel mit dem Cafe Schönberger. Aber auch für andere Teile Deutschlands, zum Beispiel an der Weißeritz war es das bis dahin schlimmste Hochwasser.  Große Schäden durch Hochwasser gab es aber in Guben an dieser Stelle schon immer: Die Große Neißebrücke wurde 1871 durch Eisgang so schwer beschädigt, dass sie zum Teil erneuert werden musste. Die gegenüber liegende Stadtmühle brannte am 10. März 1889 ab und wurde neu errichtet. Das Frühjahrshochwasser 1900 unterspülte die Grundmauern (Pfusch am Bau?), sodass ein erneuter Abriss und Neuaufbau 1903 erfolgen musste.“Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Gert Richter. Er schreibt folgendes: „Es handelt sich hier um das Central-Hotel. Das bis heute verheerendste Neiße-Hochwasser suchte im Februar 1897 Guben und Umgebung heim und unterspülte das im Jahr 1830 erbaute Hotel Prinz Karl von Preußen, das abgerissen werden musste. Stattdessen entstand anno 1905 das Central-Hotel mit dem Cafe Schönberger. Aber auch für andere Teile Deutschlands, zum Beispiel an der Weißeritz war es das bis dahin schlimmste Hochwasser.  Große Schäden durch Hochwasser gab es aber in Guben an dieser Stelle schon immer: Die Große Neißebrücke wurde 1871 durch Eisgang so schwer beschädigt, dass sie zum Teil erneuert werden musste. Die gegenüber liegende Stadtmühle brannte am 10. März 1889 ab und wurde neu errichtet. Das Frühjahrshochwasser 1900 unterspülte die Grundmauern (Pfusch am Bau?), sodass ein erneuter Abriss und Neuaufbau 1903 erfolgen musste.“Fank Altmann schreibt: Es kann sich nur um das Hotel Cehtral in Guben handeln. Meines Wissens nach befindet sich heute der Bundesgrenzschutz in diesen Räumlichkeiten. Das prächtige Gebäude gehört zu den markantesten Häusern der Neißestadt. Wahrscheinlich logierten dort viele bekannte Leute. Zur ehemaligen Altstadt war es nur ein Katzensprung und auch die Frankfurter Straße mit ihren vielen Einkaufsmöglichkeiten lag fast unmittelbar vor der Haustür.“Werner Koschack berichtet: „Das Rätselfoto zeigt das Central-Hotel und das Café mit Konditorei Schönberger, in einem Haus. Richtig ist Lösung A. Das Foto entstand von 1922. Die neue Neißebrücke wurde im Jahr 1922/23 eingeweiht. Zu sehen ist noch die alte Holzbrücke. Die Hotelbesitzerin war Klara  Bretschneider, geborene Kothe, und ihr Mann Max. Nach dem Tod ihres Mannes führte sie das Unternehmen weiter. Im Hause wohnte auch Dr. Franz Ayrer. Er war leitender Arzt im N.-Wilke-Stift. Das Café gehörte dem Konditor Gustav Schönberger. Dort gab es leckere Angebote und einen schönen Ausblick über die Neiße.“Herzlichen Dank allen fleißigen Schreibern! Gewonnen hat diese Woche Gert Richter. Herzlichen Glückwunsch!


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