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Kroppen: Landrat gab den Sprengbefehl

22. September 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg | | Teilen

C war richtig – wir hatten mit der letzten Ausgabe Kroppen erreicht

Leser erinnern sich an das alte Schloss im Park von Kroppen.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Franz Bergmann. Er schreibt folgendes: „Es kann sich nur um das Schloss in Kroppen handeln. Es existiert heute leider nicht mehr, da es nach dem Zweiten Weltkrieg vernichtet worden war. Dieses Ereignis jährt sich im kommenden Jahr zum mittlerweile 70. Mal. Damals hatte der Hoyerswerdaer Landrat den Sprengbefehl gegeben. Kroppen gehörte bis 1952 zum Landkreis Hoyerswerda. Man wollte mit diesen Aktionen, in unserer Region waren auch die Gutshäuser und Schlösser in Hermsdorf und Guteborn betroffen, die alte Zeit mit den Großgrundbesitzern auch symbolisch beenden. Erbaut worden war das Kroppener Schloss bereits im Jahr 1679 als vierflügelige Anlage. Als Bauherr wird ein Haubold von Miltitz angenommen.Heute sind im von Eduard Petzold, einem Schüler Pücklers, angelegten Park noch die Eckpunkte der Anlage zu erahnen. Der Park selbst umfasst eine Fläche von rund 18 Hektar und erstreckt sich links und rechts der Pulsnitz.“Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Franz Bergmann. Er schreibt folgendes: „Es kann sich nur um das Schloss in Kroppen handeln. Es existiert heute leider nicht mehr, da es nach dem Zweiten Weltkrieg vernichtet worden war. Dieses Ereignis jährt sich im kommenden Jahr zum mittlerweile 70. Mal. Damals hatte der Hoyerswerdaer Landrat den Sprengbefehl gegeben. Kroppen gehörte bis 1952 zum Landkreis Hoyerswerda. Man wollte mit diesen Aktionen, in unserer Region waren auch die Gutshäuser und Schlösser in Hermsdorf und Guteborn betroffen, die alte Zeit mit den Großgrundbesitzern auch symbolisch beenden. Erbaut worden war das Kroppener Schloss bereits im Jahr 1679 als vierflügelige Anlage. Als Bauherr wird ein Haubold von Miltitz angenommen.Heute sind im von Eduard Petzold, einem Schüler Pücklers, angelegten Park noch die Eckpunkte der Anlage zu erahnen. Der Park selbst umfasst eine Fläche von rund 18 Hektar und erstreckt sich links und rechts der Pulsnitz.“Bescheid weiß auch Max Berger: „Gesucht war natürlich das Schloss im Kroppener Park. Es besteht heute nicht mehr, da bereits 1948 die Sprengung veranlasst worden war. Mein Vater erzählte mir mal, dass anschließend mehrere Einwohner zur Ruine eilten und sich dort Baumaterial sicherten. Bis heute ist das Thema Schlosssprengung im Ort sehr emotional gesprägt. Oder anders gesagt: Man spricht nicht gern darüber.“Sybille Krüger merkt an: „Zu sehen ist das Kroppener Schloss. Es befand sich fast direkt an der Pulsnitz, die die alte Grenze zwischen  der östlich gelegenen Oberlausitz und der westlich befindlichen Mark Meißen bilodete. Kroppen selbst zählt zur Obverlausitz, nicht aber der im Jahr 1938 eingemeindete Ortsteil Heinersdorf. Ansonsten besticht Kroppen durch seine barocke Kirche, die bald 300 Jahre alt wird sowie durch die wunderschöne wald- und wasserreiche Umgebung. Dort wird noch aktiv Fischzucht betrieben. Jetzt im Herbst steht wieder das Abfischen der Teiche an. Nicht minder reizvoll sind die riesigen Wälder der Ruhlander Heide, in denen es in diesem Jahr eine regelrechte Pilzschwemme gibt. Wir wohnen doch in einer landschaftlich durchaus bevorteilten Gegend.“Herzlichen Dank allen Schreibern!


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