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Die Terpschen wollen gleich doppelt feiern

29. September 2017 | Von | Kategorie: Spremberg, Top-Themen, Unterhaltung & Freizeit | | Teilen

Beim Terpschen Oktoberfest haben in den vergangenen Jahren die Alphornbläser für Furore gesorgt Foto: Heimatverein Terpe

Im Herbst stehen das Oktoberfest und das Sauerkrautfest auf dem Programm / Viele Aktivitäten.

Terpe (trz). Die Terpschen sind schon ein feierwütiges Völkchen. Jetzt im Herbst wollen sie es gleich zweimal krachen lassen. Los geht es bereits am Sonnabend, 7. Oktober mit dem 14. Oktoberfest im Vereinshaus des örtlichen Heimatvereins „Alter Konsum“.
Zur beliebten Dirndl- und Lederhosenparty wird sich das Gebäude in neuester Innenbeleuchtung präsentieren. 25 LED-Lampen sorgen für ein angenehmes Flair. Neben dem originalen Oktoberfestbräu aus der Münchener Spatenbrauerei werden deftige Schweinshaxn mit Bauernbrot und Terpschen Sauerkraut angeboten.
Sportlich geht es wieder beim Wettsägen zur Sache, wo in drei Wertungsgruppen die Wies`nkönige ermittelt werden. Erneut findet ein Wettbewerb „Hau den Lukas“ statt. Geschicklichkeit ist an der Bierrutsche gefragt und kann zum Freibier verhelfen. Erneut wird das schönste Dirndl von einer Jury ermittelt und prämiert. Der inzwischen 22-jährige Manuel Maier, ein Virtuose auf der Steierischen Ziehharmonika, wird abermals für urige Feststimmung sorgen. Einlaß am 7. Oktober ist ab 19 Uhr. Übrigens: Für Besucherinnen im Dirndl ist der Eintritt frei.
Nur zwei Wochenspäter, konkret am Sonnabend, 21. Oktober, steht das Sauerkrautfest auf dem Programm. Dort wird im Alten Konsum gezeigt, wie aus Kohl Kraut gezaubert wird. Besonders eindrucksvoll ist dabei das Einstampfen.
Aller guten Dinge sind drei. Diese alte Regel gilt auch in Terpe; sie muss aber in diesem Jahr pausieren. Denn das dritte Fest, die Kirmes, fällt aus. Warum, erklärt Lothar Hopka, Vorsaitzender des Heimatvereins, so: „Ein Vereinsmitglied begeht an diesem Tag seinen 60. Geburtstag. Und im Anschluss laufen bereits die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeiern.“ Ursprünglich war für die Kirmes der 4. November avisiert worden.
Indes zieht der Heimatverein für das Jahr 2017 bereits eine positive Zwischenbilanz. So wurde der Stein für das neue Kriegerdenkmal aufgestellt. Zudem erfolgte eine Neugestaltung des Steinumfeldes. Demnächst wollen sich die Mitglieder mit den noch fehlenden Namenstafeln beschäftigen.
Das Roggenfeld ist abgeerntet, der Probedrusch vollzogen. Natürlich per Hand, wie bereits bei den Urgroßvätern üblich. Gemeinsam mit dem Archäotechnischen Zentrum Welzow (ATZ) soll es im Rahmen des Projektes „Vom Korn zum Brot…vom Korn zum Dach“ weitere Druschaktivitäten geben.
Im Einsatz war auch wieder die historische Handdruckspritze, die bereits weit mehr als 100 Jahre alt ist. Ihr Können durfte der „Oldie“ bei zwei „Einsatzübungen“ beim Schwarzkollmer Hoffest präsentieren.
Auch auf dem Festplatz am Teich hat sich einiges getan. So wurde die marode Holzkonstruktion des Pavillons komplett durch Eichenholz ersetzt. Und der Eingang zum Alten Konsum bekam ein neues Überdach.


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