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Spremberg: Apfel- und Pflaumbaum erinnern an Karl Erwig

6. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Spremberg | | Teilen

Blick auf den von Karl Erwig gepflanzten Pflaumbaum unmittelbar neben der Spremberger Schlossmauer. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich der Augustapfelbaum Foto: T. Richter-Zippack

Im Spremberger Schlossgarten stehen zwei vom Gärtnermeister und Buchautoren gepflanzte Gehölze.

Spremberg (trz). In diesem Jahr hat sich der Todestag von Gärtnermeister Karl Erwig zum 60. Mal gejährt. Von 1901 bis 1957 lebte und wirkte der gebürtige Rheinländer in Spremberg. Bekannt geworden war Erwig durch sein Engagement für die Etablierung der Gärtnermeister- prüfung und durch die Herausgabe des Buches „Der Nutzgarten“, das bis heute zur Standardlektüre vieler Hobbygärtner gehört.
Wahrscheinlich in den 1930er-Jahren legte Karl Erwig mit seinen Lehrlingen unmittelbar östlich des Spremberger Schlosses einen Lehrgarten an. Der existiert nicht mehr, wohl aber gibt es bis heute noch zwei Überbleibsel. Es handelt sich um zwei Obstbäume, konkret um einen Augustapfel und um eine Pflaume. Nach Angaben von Museumsleiter Eckbert Kwast muss Erwig diese Gehölze Mitte der 1930er-Jahre angepflanzt haben.
Es gab ursprünglich noch weit mehr Bäume, doch hat diese inzwischen das Zeitliche gesegnet. Der Apfel- und der Pflaumenbaum präsentieren sich dagegen noch immer vital, auch wenn es in diesem Jahr aufgrund der Spätfröste im April/Mai kaum Früchte gab. „Wir wollen diese Gehölze so lange es geht erhalten“, verspricht Museumsleiter Eckbert Kwast.

 

Mehr im Jahrbuch

 

Wer mehr über Leben und Wirken Karl Erwigs wissen möchte, sollte sich das Niederlausitzer Jahrbuch zwanzig-siebzehn besorgen. Das Werk ist für 25 Euro im Lausitzer Buchhandel sowie direkt beim Herausgeber, dem Cottbuser Generalanzeiger-Verlag, erhältlich.


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