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Spremberg: Gegend hat sich komplett verändert

6. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg | | Teilen

In unserer letzten Ausgabe hatten wir die Jägerstraße bzw. den Jägerhof in Spremberg gesucht

Leser erinnern sich an die Jägerstraße im Zentrum von Spremberg.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Manfred Gnida. Er schreibt folgendes: „Meiner Meinung nach zeigt das Bild einen Ausschnitt, der später besondere Bedeutung für das Verkehrswesen der Stadt hatte. Schon im Jahr 1925 plante die Stadt eine kurze Verbindung zum Bahnhof. Um dieses Vorhaben zu ermöglichen, waren einige Hindernisse zu beseitigen. Im Bild zu sehen ist der Bereich Kupfergasse und Jägerstraße zurzeit der Weimarer Republik. Darauf deutet die Schwarz-Weiß-Rote Fahne am rechten Gebäude hin. Die Schachtarbeiten für den Bau der neuen Straße begannen am 3. Mai 1926. Die Hindenburg-Brücke, heute Bahnhofsbrücke, über die Kleine Spree wurde am 4. August 1928 übergeben. Die Kupfergasse war bis zur Hindenburg-Brücke eine Sackgasse. Die die Brücke breiter war als die Gasse, erfolgte eine Verbreiterung der Straße. Dafür mussten in den Jahren 1933/1934 ein Teil der Gebäude der Gasse und am Markt abgerissen werden. Dazu gehörten auch das Café Marks und die linken Häuser bis zum auf dem Foto gezeigten Kreuzungsbereich. In diesem Gebiet rechtsseitig befand sich auch das vielen noch bekannte Grundstück der Familie Klausnig, früher Kern`s Brauerei. Nach der teilweisen Fertigstellung der neuen Straße, der Hindenburg-Straße, am 22. Dezember 1926 erfolgte der eigentliche Abschluss des Bauvorhabens aber erst 1933. Damalige Notstandsarbeit begünstigte den Bau, woran ein Gedenkstein erinnert. Das Projekt brachte seinen Erbauern Lohn und Brot.“Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Manfred Gnida. Er schreibt folgendes: „Meiner Meinung nach zeigt das Bild einen Ausschnitt, der später besondere Bedeutung für das Verkehrswesen der Stadt hatte. Schon im Jahr 1925 plante die Stadt eine kurze Verbindung zum Bahnhof. Um dieses Vorhaben zu ermöglichen, waren einige Hindernisse zu beseitigen. Im Bild zu sehen ist der Bereich Kupfergasse und Jägerstraße zurzeit der Weimarer Republik. Darauf deutet die Schwarz-Weiß-Rote Fahne am rechten Gebäude hin. Die Schachtarbeiten für den Bau der neuen Straße begannen am 3. Mai 1926. Die Hindenburg-Brücke, heute Bahnhofsbrücke, über die Kleine Spree wurde am 4. August 1928 übergeben. Die Kupfergasse war bis zur Hindenburg-Brücke eine Sackgasse. Die die Brücke breiter war als die Gasse, erfolgte eine Verbreiterung der Straße. Dafür mussten in den Jahren 1933/1934 ein Teil der Gebäude der Gasse und am Markt abgerissen werden. Dazu gehörten auch das Café Marks und die linken Häuser bis zum auf dem Foto gezeigten Kreuzungsbereich. In diesem Gebiet rechtsseitig befand sich auch das vielen noch bekannte Grundstück der Familie Klausnig, früher Kern`s Brauerei. Nach der teilweisen Fertigstellung der neuen Straße, der Hindenburg-Straße, am 22. Dezember 1926 erfolgte der eigentliche Abschluss des Bauvorhabens aber erst 1933. Damalige Notstandsarbeit begünstigte den Bau, woran ein Gedenkstein erinnert. Das Projekt brachte seinen Erbauern Lohn und Brot.“Ekkehard Schicketanz merkt an: „Im Märkischen Boten vom 30. September entdeckte ich das interressante Foto von Herrn Bogott mit dem Blick durch die Jägerstraße. Der Fotograf befand sich etwa in Höhe des ehemaligen Jägerhofes, und die Blickrichtung geht nach Süden. Im Hintergrund erkenne ich das Haus von Klaunick und dahinter das Oberjägerhaus, die Nummer 6. Ich vermute als Aufnahmezeit die frühen 1920er-Jahre. In dieser Straße wohnte der Stadtmusikdirektor Emil Zerbka, außerdem befanden sich in der Jägerstraße mindestens zwei Niederlassungen von Bierverlegern in den Nummern 1, 7, 10/11. Die Marken der Biere wechselten im Laufe der Jahre. Um 1926 gab es in der Nummer 1 auch eine Niederlassung der Radeberger Brauerei. Der Anblick der Jägerstraße hat sich total verändert. Von den abgebildeten Häusern steht heute keines mehr. Sie wurden von Plattenbauten ersetzt. Auch ich (75) kann mich an diesen alten Anblick nicht mehr erinnern. Da hatten schon die Kriegseinwirkungen 1945 ihre Spuren hinterlassen.“Herzlichen Glückwunsch allen fleißigen Schreibern!


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