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Spremberg: Das Feuerwerk auf Bauschutt

13. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Spremberg | | Teilen

In unserer letzten Ausgabe hatten wie die Georgenstraße in Spremberg gesucht

Leser erinnern sich an die Georgenstraße im Spremberger Zentrum.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Werner Lehmann. Er schreibt folgendes: „Die historische Aufnahme (um 1910) zeigt wieder die Forsterstraße, auch Georgenstraße genannt, im Bereich vom Markt/Jägerstraße bis Bergstraße, über Forster Brücke. Die Straßennamen wurden übrigens für Spremberg erst im Jahre 1864 erteilt, vorher waren die Stadthäuser nur fortlaufend nummeriert. Diese Ausfallstraße/Schlucht war bei allen Fuhrleuten beim Verlassen der Stadt öfter unbefahrbar und musste über die heutige Bergstraße umleiten. Erst mit dem Bau der Bahnhofsstraße im Jahr 1928  als Notstandsarbeit wurde diese Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Werner Lehmann. Er schreibt folgendes: „Die historische Aufnahme (um 1910) zeigt wieder die Forsterstraße, auch Georgenstraße genannt, im Bereich vom Markt/Jägerstraße bis Bergstraße, über Forster Brücke. Die Straßennamen wurden übrigens für Spremberg erst im Jahre 1864 erteilt, vorher waren die Stadthäuser nur fortlaufend nummeriert. Diese Ausfallstraße/Schlucht war bei allen Fuhrleuten beim Verlassen der Stadt öfter unbefahrbar und musste über die heutige Bergstraße umleiten. Erst mit dem Bau der Bahnhofsstraße im Jahr 1928  als Notstandsarbeit wurde diese entlastet. Die Wohnhäuser auf dem Bild waren auch gleichzei-tig beidseitig Geschäftshäuser. Durch Kriegseinwirkungen und Brandstiftungen sind alle rechts stehenden Gebäude zerstört worden. Heute steht dort ein Wohnkomplex der Gewoba. Zur linken Seite auf dem Bild  möchte ich nur erwähnen, die Fleischerei  Kadach betreibt seit über 160 Jahren hier ihr Unternehmen. Zu DDR-Zeiten (um 1980) gab es an der Ecke Seilergasse ein Stadtcafé mit Tanz zur Disko. Ich erkenne im Blick hinter der Brücke bzw. der Bergstraße die ehemalige Realschule, erbaut ab dem Jahre 1861, heute ein Wohnhaus der SWG. Davor Tuchfabrik/Textilwerk-„Levi“ und hinter der Kleinen Spree die Gaststätte bzw. das Gebäude mit heutigem Besitz der Volkssolidarität.“H.-J. Klammer merkt an: „In der Ausgabe vom 7. Oktober  ist eindeutig die Georgenstraße vom Markt her über die Spreebrücke zum Georgenberg zu sehen. Das Bild muss schon sehr alt sein. Leider wurde durch die Kriegsereignisse die rechte Straßenseite auf dem Bild fast vollständig zer-stört, nur das letzte Haus vor der Brücke blieb noch stehen. Davor hatte im Hof einer Ruine nach 1945 eine Fahrradwerkstatt ihr Domizil, ich glaube sie hieß Neumann. Im Hintergrund ist hinter der Textilfabrik an der Ecke Bergstraße das große Haus zu sehen, welches vor ein paar Wochen als Foto abgebildet war. Die auf der linken Seite des Bildes zu sehenden Häuser, so auch das Stadt-kaffee, sind vom Krieg verschont geblieben. Ich kann mich an eine Silvesterfeier im Stadtcafé erinnern, das muss 1956 oder 1957 gewesen sein, da wurde auf der gegenüber liegenden, vom Bauschutt beräumten Fläche, ein Feuerwerk abgebrannt.“


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