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Spremberg: Einfahrt von der „Berliner“ wird geprüft

13. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Spremberg | | Teilen

Die Dresdener Straße bietet eine erstaunliche Vielfalt an Geschäften. Hier kommt fast jeder auf seine Kosten Foto: T. Richter-Z.

Die Dresdener Straße in Spremberg ist eine wunderbare Bummelmeile / Viele attraktive Geschäfte.

Spremberg (trz). Die Dresdener Straße in Spremberg führt tatsächlich in die Richtung der namensgebenden Stadt an der Elbe. 73 Kilometer sind es per Luftlinie, tatsächlich kommen über die B 97 rund 85 Kilometer zusammen. Und um es klarzustellen: Es heißt Dresdener Straße, nicht etwa Dresdner Straße, wie manche meinen.
Wer nun aus Richtung Elbflorenz in die Spremberger Innenstadt einfährt, muss allerdings einen größeren Bogen machen. Denn die Einfahrt von der Berliner Kreuzung ist nach wie vor nicht gestattet. Allerdings würde ein direktes Einfahren in die City von den meisten Gewerbetreibenden bejaht werden. Ob es dazu kommt, ist laut dem Rathaus offen. Ein Zeitplan könne nicht benannt werden. Die Planer brüten noch über möglichen Varianten.
Handlungsbedarf gibt es auch am anderen Ende der Dresdener Straße. Und zwar befindet sich fast direkt an der Langen Brücke/Ecke Wirthstraße der wilde Parkplatz, wo bis zum Jahr 1945 ein schmuckes Kaufhaus einlud. Später war dort eine Kaufhalle beheimatet und jetzt also gähnende städtebauliche Leere. „Der potenzielle Investor hat sein Vorhaben noch nicht konkretisiert, es wird intern daran gearbeitet“, heißt es aus dem Spremberger Rathaus.
Ansonsten sind Handel und Gewerbe in der Dresdener Straße gut aufgestellt. Ende 2016 gab es dort 26 Handels-, 14 Handwerks- und 26 sonstige Betriebe. Seit fast 50 Jahren ist die Nikolaus Heizung Sanitär GmbH für ihre Kunden vor Ort, damals übrigens als weit und breit einziges Unternehmen dieser Art zwischen Spremberg und Weißwasser.
Voll auf E-Bikes setzt Thomas Kurth vom „Radhaus“ nahe der Berliner Kreuzung. Mit dem leistungsfähigsten Akkus kommt man bis zu 205 Kilometer weit, also locker die Distanz von Spremberg nach Dresden und wieder zurück.
Rund um die Gesundheit dreht sich alles in der Robert-Koch-Apotheke. Die Mitarbeiter nehmen sich gern Zeit, um Probleme mit den Kunden zu erörtern. Zudem hat sich jeder auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert.
In der Physiotherapie Kati Schorisch wird die ganz individuelle Betreuung der Kunden großgeschrieben. Die Therapeuten gehen stets auf die persönlichen Bedürfnisse ein.
Ebenfalls in der Dresdener Straße ansässig ist der „Taschentraum“ von Angela Kunze. Auf gut 100 Quadratmetern bietet sie alles rund um Taschen, Rucksäcke, Reisegepäck und Accessoires an. Übrigens der neueste Schrei: Handtaschen, die als Rucksäcke getragen werden können. Bei Z & K Electronic dreht sich alles um moderne Medien. Einfach mal hineinschauen. Im Modegeschäft „For Women „“ bietet Inhaberin Angelika Buder, übrigens schon seit einem Jahr in der Dresdener Straße, Oberbekleidung in den Größen von 34 bis 52 an.
Und alles im modern-weiblichen Vintage-Stil. Kurzum: Genau das richtige Geschäft, um sich wohlzufühlen. Vor fünf Jahren übernahm Mandy Meyer das „No 1 Mode-Express“-Geschäft. Frauen finden dort sportlich-elegante Mode. Die Dresdener Straße ist also neben der Langen Straße Sprembergs Bummelmeile schlechthin. Es gibt attraktive Geschäfte, viele Sitzgelegenheiten, viel Grün und ausreichend Parkplätze.
Also: Mal einen Ausflug in die Dresdener Straße wagen statt in die namensgebende Stadt.


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