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Cottbus: Im Winter fror das Wasser ein

20. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Cottbus | | Teilen

Richtig war natürlich Anwort A – Wir hatten in unserer letzten Ausgabe die Karl-Marx-Straße gesucht

Leser erinnern sich an die Cottbuser Karl-Marx-Straße mit ihrer Bebauung.

Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Sigrid Bauer. Sie schreibt: Hierbei handelt es sich um die Karl-Marx-Straße. In dem kleinen Haus rechts mit dem Spitzendach, dort wo die oberen zwei Fenster sind, habe ich rund dreieinhalb Jahre gewohnt. Das Wasser musste im Flur im Erdgeschoss bzw. im Keller  geholt werden. Im Winter fror das Wasser immer über Nacht in meiner Wohnung. Früh zum Waschen und Zähneputzen musste das Eis mit dem Hammer zerschlagen werden, um es dann zu erwärmen. Die Toiletten (Plumsklo) befanden sich in einem Verschlag auf dem Hof (ohne Wasser). In dem bereits vollständig abgerissenen Haus links daneben wohnte meine Großmutter unter ähnlichen Bedingungen. Fernheizung bzw. Warmwasser waren für uns Fremdwörter. Baden war nicht möglich, wir sind dann am Wochenende in die Städtische Badeanstalt in die Dreifertstraße gegangen. Vielen Dank für das Bild.“Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Sigrid Bauer. Sie schreibt: Hierbei handelt es sich um die Karl-Marx-Straße. In dem kleinen Haus rechts mit dem Spitzendach, dort wo die oberen zwei Fenster sind, habe ich rund dreieinhalb Jahre gewohnt. Das Wasser musste im Flur im Erdgeschoss bzw. im Keller  geholt werden. Im Winter fror das Wasser immer über Nacht in meiner Wohnung. Früh zum Waschen und Zähneputzen musste das Eis mit dem Hammer zerschlagen werden, um es dann zu erwärmen. Die Toiletten (Plumsklo) befanden sich in einem Verschlag auf dem Hof (ohne Wasser). In dem bereits vollständig abgerissenen Haus links daneben wohnte meine Großmutter unter ähnlichen Bedingungen. Fernheizung bzw. Warmwasser waren für uns Fremdwörter. Baden war nicht möglich, wir sind dann am Wochenende in die Städtische Badeanstalt in die Dreifertstraße gegangen. Vielen Dank für das Bild.“Auch Eberhard Rietschel kennt sich aus: „Es ist ganz klar die Karl-Marx-Straße. Die Kamera könnte fast auf unserem Balkon gestanden haben könnte (GWO-Block, Petersilienstraße 3). Die alten Häuser gegenüber gehörten zum früheren Ortsteil Brunschwig und wurden abgerissen. Dafür entstand ein Internatsblock (wie im Hintergrund). Rechts die großen Häuser wurden saniert und sind noch vorhanden. Im Eckhaus befanden sich viele Jahre eine Apotheke und Arzt-praxen. Der ‘Saporsche’ unten im Bild fährt Richtung Sielow.“Klaus Reiter schreibt folgendes: „Es ist ein etwas verwirrendes Bild durch den Neubaublock im Hintergrund. Dabei handelt es sich um die Studentenwohnungen im Bildungszentrum. Rechts die alten Häuser stehen heute noch und sind saniert, neu geputzt und mit Farbe versehen. An der Ecke befand sich eine Apotheke,heute sind dort ein kleiner Markt und ein Cafe drin. Die Bushaltestelle (Petersilienstraße) im Vordergrund gibt es heute noch, wo die Busse nach Sielow und Burg fahren. Hinter den Abrisshäusern verlief die Neue Feldstraße, die im Jahr 1892 in die Brunschwiger Straße umbenannt wurde. Das Foto wurde aus dem im Jahr 1972 gebauten AWG-Haus gemacht, wo sich früher die Gärtnerei Ernst befand. Die Gebäude, die hier abgerissen werden, befanden sich in der Hindenburgstraße. Leider ist keines der ‘Sackschen Häuser’  erhalten, an deren Stelle ist ein weiterer Wohnblock entstanden.“Die richtige Lösung kannten auch  Horst Hauptmann, Ingeborg Karwoth und weitere Leser.Vielen Dank allen fleißigen Schreibern.


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