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Senftenberg: Grauwacke für den Autobahnbau

20. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Bilder aus dem alten Senftenberg | | Teilen

A war richtig – wir hatten mit der letzten Ausgabe den Koschenberg erreicht

Leser erinnern sich an den alten Steinbruch auf dem Koschenberg.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Peter Lenhart. Er schreibt kurz und bündig: „Es kann nur Koschenberg sein, da im Hintergrund die Schornsteine der Lautaer Hütte zu erkennen sind. Der Steinbruch ist immer noch im Betrieb und ein wichtiger Abbauort von Grauwacke.“Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Peter Lenhart. Er schreibt kurz und bündig: „Es kann nur Koschenberg sein, da im Hintergrund die Schornsteine der Lautaer Hütte zu erkennen sind. Der Steinbruch ist immer noch im Betrieb und ein wichtiger Abbauort von Grauwacke.“Franz Bergmann weiß folgendes zu berichten: „Es kann sich nur um den Koschenberg handeln, den einzigen Steinbruch in unserer Region. Das Bild muss schon über 100 Jahre alt sein, denn die Arbeiter haben noch relativ primitive Gerätschaften. Heute ist der Steinbruch noch immer in Betrieb. Abgebaut wird Grauwacke, eines der härtesten Gesteine, die es hierzulande gibt. Daher kommt das am Koschenberg gewonnene Material auch im Autobahnbau zum Einsatz.Der Koschenberg selbst war mal 176 Meter hoch und weithin sichtbar. Aufgrund des Bergbaus ist seine Höhe massiv geschrumpft. Früher besaß der Berg eine mystische Bedeutung. Auf dem Gipfelplateau, so steht es in alten Chroniken, soll sich mal eine Kultstätte der alten Slawen befunden haben. Später stand dort die Laurentius-Kapelle und noch später einer der beiden Bismarcktürme der Region. Der zweite war übrigens unweit von Hörlitz zu finden. Er existiert auch nicht mehr, musste dem Tagebau weichen. Der Koschenberg ist bekannt für die Sage von der Blauen Blume. Es wäre wünschenswert, wenn die Steinbruchbetreiber mal einen Aussichtspunkt einrichten würden. Schließlich ist der Blick in den tiefen Kessel nicht uninteressant. Die Erhebung ist auch auf vielen Aufnahmen von Senftenberg festgehalten. Fast auf allen historischen Stadtpanoramen grüßt aus der Ferne der Koschenberg. Er bildet übrigens den Beginn der Oberlausitzer Grauwacke-Berge, die sich bis in die Kamenzer Gegend hinziehen.“Max Bergner liegt ebenfalls richtig: „Gesucht wird der Steinbruch auf dem Koschenberg. Es ist schade, dass diese Erhebung der Bevölkerung bereits seit vielen Jahren nicht mehr zugänglich ist. Vielleicht ließe sich über kurz oder lang mal eine Aussichtsstätte am heutigen Gipfel einrichten. Im Kohlebergbau geht so etwas doch auch. Bislang ist das Betreten des eigentlichen Koschenberges verboten. Direkt am Hang hinauf zieht sich aber die Koschener ‘Alm“, der Sportplatz.“


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