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Senftenberg: Zwischen „guter Stube“ & trutziger Festung

27. Oktober 2017 | Von | Kategorie: Senftenberg & Seenland | | Teilen

Eine der Haupterschließungsstraßen zum Markt ist die Schloßstraße für Anlieger, Fußgänger und Radfahrer. Hier in Blickrichtung Steindamm Foto: T. Richter-Zippack

Senftenberger Schloßstraße lockt mit regionaler Feinkost und edlen Genussmitteln.

Senftenberg (trz). Sie liegt zentral. Sie ist kurz. Und sie hat es in sich. Die Rede ist von der Schloßstraße im Herzen von Senftenberg. Denn die nur wenige 100 Meter lange Trasse verbindet den Marktplatz als „guter Stube“ der Stadt mit dem Schloss- bzw. Festungsareal, dem wohl ältesten Teil von Senftenberg. Obwohl die Schloßstraße zugegebenermaßen noch nicht die Popularität der nur einen Steinwurf entfernten Kreuzstraße als Senftenbergs Flaniermeile Nummer 1 besitzt, lohnt sich ein Bummel in der „kleinen Schwester“ auf jeden Fall. Was Besucher dort allerdings vergebens suchen werden, ist Leerstand. Aktuell sind alle Geschäfte komplett vermietet, informiert die Stadtverwaltung. Das Angebot präsentiert sich bunt gemischt, auch Eintönigkeit ist hier nicht zu finden.
Genau 21 Unternehmen sind in der Schloßstraße beheimatet. Vertreten sind Firmen aus Handel, Handwerk, Gastronomie, Gesundheitswesen sowie Dienstleistungen.
Selbst das Bürgerbüro der Linkspartei fehlt nicht.
Übrigens: Im kommenden Jahr dürfen sich die Gewerbetreibenden gern mal zusammentun und ein kleines Fest auf die Beine stellen. Warum? Weil sich 2018 die grundhafte Sanierung der Schloßstraße zum bereits 20. Mal jährt. Heute darf die Verbindung sowohl mit dem Fahrrad und in Richtung Steindamm/ Schloss auch mit dem Auto befahren werden. Allerdings nicht zu schnell, schließlich gilt im verkehrsberuhigten Bereich Schrittgeschwindigkeit. Zudem gibt es mehrere Parkplätze.
Wer vom Markt und der dortigen Tourist-Information möglichst schnell ins Museum im Schloss möchte, sollte an der „TI“ einen Blick auf die neue Stadtplantafel und den umfangreich bestückten Wegweiser direkt am Markt nicht versäumen. Auf letzterem wird darauf hingewiesen, dass es sich bis zum Schloss lediglich um einen Katzensprung handelt, nämlich um ganze 400 Meter. Wer dann 300 Meter geschafft hat, trifft am Steindamm auf eine weitere Information, und zwar dass das Ziel in 100 Metern Entfernung zum Greifen nahe ist. Also, was liegt näher, als der Schlossstraße mal wieder einen Besuch abzustatten? Und diesen vielleicht mit einer Stippvisite im namensgebenden Gebäude zu verbinden.


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